Schmächtige Talente helfen

Eintracht so jung und klein wie nie zuvor

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Daniyel Cimen - früher selbst Eintracht-Profi, heute U19-Trainer bei den Hessen.

Frankfurt - Ex-Profi Daniyel Cimen war am Dienstag zum Training der Frankfurter Eintracht gekommen. Der Trainer der U19 schaute nach „seinen Jungs“, die den Profikader komplettieren. „Es sind ja mehr hier als bei uns“, sagte Cimen schmunzelnd mit Blick auf den Platz.

Im ersten Trainingslager waren es sechs, seit gestern sind es sieben. Innenverteidiger David Roesler ist neu dazu gestoßen, weil Carlos Zambrano wegen einer Lungenentzündung ausfällt. Am Donnerstag werden die WM-Teilnehmer Constant Djakpa und Makoto Hasebe ins Training einsteigen. Bis dahin, und wohl noch ein bisschen länger, müssen die Jugendspieler helfen. Sie sorgen dafür, dass die Eintracht aktuell so jung und so „klein“ ist wie nie zuvor. In Ermangelung einer U 23, die vom Spielbetrieb abgemeldet worden ist, musste der Kader aus dem Nachwuchs aufgefüllt werden. Mit Spielern, die zum Teil in der gerade abgelaufenen Saison noch in den B-Junioren gespielt haben. Und so erinnert ein Teil der Trainingsgruppe immer mal wieder an eine Jugendmannschaft.

Dass Marc-Oliver Kempf gestern schon auf dem Weg zu seinem neuen Arbeitgeber SC Freiburg war, hatte selbst den Dopingkontrolleur überrascht, der extra und vergebens wegen U 19-Nationalspieler Kempf gekommen war. Nicht gehen wird aller Voraussicht nach Außenstürmer Aigner. Hannover 96 will den ehemaligen Münchner zwar abwerben, doch die Eintracht ist zu keinen Verhandlungen bereit. Man will Aigner über 2015 hinaus langfristig verpflichten. Aigner selbst sieht seine Zukunft ganz gelassen. „Ich habe hier Vertrag“, sagte er gestern, „mich belastet das überhaupt nicht.“

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sp

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