Frankfurter „Hammerschlag“

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Die Schlüsselszene der Partie: Eintracht-Torwart Oka Nikolov pariert den Elfmeter von FCK-Stürmer Srdjan Lakic (rechts). Danach drehte die Partie: Die bis dahin schwachen Frankfurter wurden immer sicherer und gewannen am Ende mit 3:0.

Kaiserslautern ‐ Die Frankfurter Eintracht ist weiter auf dem Vormarsch, der Fehlstart in die Saison ist längst vergessen. 3:0 (1:0) siegte das Team beim 1.FC Kaiserslautern und verbesserte sich ins vordere Mittelfeld der Tabelle. Von Peppi Schmitt

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„Es war ein klarer Sieg und doch ein enges Spiel“, sagte Trainer Michael Skibbe, „erst am Ende haben wir souverän gewonnen.“ Die Helden des Tages waren bei der Eintracht Torhüter Oka Nikolov, der in der 25. Minute einen Elfmeter von Srdjan Lakic abwehrte, und Angreifer Theofanis Gekas, der das 1:0 und 2:0 erzielte und mit nun schon sieben Saisontreffern an der Spitze der Torjägerliste steht. Das dritte Tor für die Eintracht schoss sieben Minuten vor dem Ende der eingewechselte Alexander Meier. „Oka war neben Gekas unser Matchwinner“, lobte auch Skibbe.

Die Elfmeterparade lenkte die Partie in die Frankfurter Richtung. Danach wurde die Eintracht immer sicherer, die anfangs starken Pfälzer immer unruhiger. Sekunden vor der Pause schlug die Eintracht dann durch Gekas eiskalt zu - 1:0 (45.). „Das war ein psychologischer Hammerschlag für uns“, sagte Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz. Ein Schlag, von dem sich die Pfälzer nicht erholten.

„Tore sauber herausgespielt“

Die Eintracht besiegte den 1. FC Kaiserslautern mit dessen Mitteln, gewann 59 Prozent aller Zweikämpfe. Gepaart mit der spielerischen Überlegenheit, wurde es nach der ausgeglichenen ersten Hälfte ein überlegen geführter zweiter Durchgang. In der 67. Minute nutzte Gekas seine dritte Gelegenheit zum zweiten Tor.

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Nun hatte die Eintracht alles unter Kontrolle, musste nur noch einmal zittern, als Lakics Schuss auf der Linie von Benjamin Köhler abgeblockt wurde. Den endgültigen K.o. versetzte die Eintracht ihrem Gegner sieben Minuten vor dem Ende mit dem 3:0 durch Meier. „In der zweiten Hälfte hatte ich nie das Gefühl, dass wir das Spiel noch abgeben könnten“, sagte Skibbe, „und die Tore haben wir sauber herausgespielt.“

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