Streit entschieden

Eintracht kann neues Profi-Camp am Stadion bauen

Frankfurt - Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich im Streit um die künftige Nutzung des Frankfurter Stadiongeländes durchgesetzt und kann auf der bisherigen Tennisanlage neben der Commerzbank Arena ein neues Verwaltungsgebäude bauen. Das gab die Stadt heute nach einer Sitzung des Aufsichtsrates der Sportpark Stadion GmbH bekannt.

Das Gremium habe sich einvernehmlich dafür ausgesprochen, mit Eintracht Frankfurt Verhandlungen zur Übernahme des Geländes aufzunehmen. Für die Anlage gab es zwei Interessen: Die Eintracht und den früheren Tennis-Profi Alexander Waske, der dort ein Leistungszentrum für Tennisprofis und -nachwuchsspieler errichten wollte. Derzeit ist dieses in Offenbach beheimatet. Die Eintracht möchte auf dem Gelände eine neue Geschäftsstelle, Funktionsräume sowie Trainingsplätze für Profi- und Nachwuchsabteilung errichten, weil die bisherige Infrastruktur im Stadion keinen Bundesliga-Ansprüchen mehr genügt.

"Einen markanten Schritt vorwärts wird die Eintracht nur gehen, wenn die Strukturen verbessert werden", sagte Sportvorstand Fredi Bobic vergangene Woche. Der Stadtrat und Vorsitzende des Sportpark-Stadion-Aufsichtsrats Markus Frank nannte die Entscheidung am Montag "eine für die Stadt Frankfurt am Main sinnvolle und langfristig tragfähige Lösung". (dpa)

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