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"Keine Angst, wir werden die Mannschaft verstärken"

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Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - TSG 1899 Hoffenheim
Seine Zukunft bei der Eintracht ist ungewiss: Ante Rebic. © Jan Huebner

Frankfurt - Die Verantwortlichen der Eintracht spüren seit Wochen, wie ihnen nicht nur bares Geld wegen des Absturzes in der Tabelle durch die Finger rinnt, sondern wie sich die noch im Winter fast euphorische Stimmung ins Gegenteil verkehrt.

Viele, die mit den Frankfurter sympathisieren, blicken mit Furcht auf die nächste Saison. Zum einen wirkt nun auch der intern nicht in der Kritik stehende Trainer Niko Kovac angeschlagen, zum anderen stehen wegen schwerer Verletzungen (Hasebe und Mascarell) und auslaufender Verträge (u.a. Vallejo und Varela) nicht mehr wirklich viele gestandene Bundesligaspieler gesichert zur Verfügung. Die Eintracht-Spitze hat das natürlich auch registriert und versucht dagegen zu arbeiten.

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"Wir werden die richtigen Schlüsse daraus ziehen", sagte Sportdirektor Buno Hübner, "wir werden auf dem Transfermarkt aktiv werden und die Mannschaft so verstärken, dass unsere Fans keine Angst haben müssen." Im Klartext: Es wird wieder einen Neuaufbau geben. Intern sind die Analysen mit aller Deutlichkeit angegangen worden, auch wenn mit Blick auf das Pokalfinale versucht wird, die Ruhe zu behalten. Doch Leistungen, wie sie zum Beispiel seit einigen Wochen Ante Rebic abliefert, wollen sie nicht durchgehen lassen. In Mainz kam Rebic in der 79. Minute ins Spiel und hatte danach offenbar nur ein einziges Ziel: Sich die gelbe Karte abzuholen, um nächste Woche gegen Leipzig nicht spielen zu müssen. Nach drei Fouls in Folge, ist es Rebic gelungen. Mit der zehnten (!) gelben Karte ist er nun zum zweiten Mal in dieser Saison gesperrt.

"Er hat sich nicht nur Karte abgeholt, sondern auch noch Zeit von der Uhr genommen", sagte Hübner, "er hat damit ganz sicher keine Werbung für sich selbst gemacht." Dies beziehe sich sowohl auf einen Einsatz im Finale als auch auf einen neuen Vertrag. Die Eintracht könnte den vom AC Florenz ausgeliehenen kroatischen Angreifer für rund drei Millionen Euro verpflichten. Vor ein paar Wochen hatte sich der Trainer noch dafür ausgesprochen, davon ist jetzt nicht mehr die Rede. "Wir werden das genau bewerten", sagt der Manager," der Ausgang ist offen."

Die sportlichen Chefs wollen sich nicht mehr länger von einzelnen der Spieler auf der Nase herumtanzen lassen. Da ist der Manager schon mal froh, wenn er eine gute Nachricht verkünden kann. Am Sonntagabend wurde Jesus Vallejo von seiner Reha aus Madrid zurück erwartet. "Es ist schön, wenn er uns wieder zur Verfügung steht", sagt Hübner, "ob es bis zum Endspiel klappt, müssen wir schauen." Einen Schritt weiter ist Alex Meier: Der Kapitän trainiert im Rahmen seiner Reha auf dem Platz in Neu-Isenburg und hat dort schon wieder aufs Tor geballert.

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