Eintracht ist konkurrenzfähig

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Auch dank Top-Torjäger Theofanis Gekas (links), der hier an HSV-Verteidiger Joris Mathijsen vorbeizieht, ist die Eintracht mittlerweile konkurrenzfähig in der Fußball-Bundesliga und dem DFB-Pokal.

Frankfurt - Die Fans der Frankfurter Eintracht waren nach dem 5:2-Pokaltriumph gegen den Hamburger SV aus dem Häuschen, Spieler und Trainer aber haben den deutlichen Sieg schon fast als selbstverständlich hingenommen. Von Peppi Schmitt

„Ich bin sehr froh, wenn wir unseren Zuschauern solche Spiele anbieten können“, sagte Trainer Michael Skibbe, stellte aber auch fest, „dass der Sieg nicht so deutlich war wie es das Ergebnis aussagt.“ Es hatte einige Ballverluste bei der Eintracht gegeben, auch einige Abwehrschwächen. Und doch gab es grundsätzlich nicht viel zu mäkeln. „Es war wichtig, dass wir auch ohne Chris und Meier gezeigt haben, dass wir einem Topteam der Liga Paroli bieten können“, sagte Skibbe.

Es fügt sich alles in diesen Tagen bei der Eintracht. Zum ersten Mal seit den Tagen des schon fast legendären Anthony Yeboah haben die Frankfurter wieder einen echten Torjäger. Theofanis Gekas, in der Liga in neun Spielen siebenmal erfolgreich, traf nun auch im Pokal zweimal und holte zudem den Strafstoß zum 5:2 heraus.

Der Brasilianer Caio, in dieser Saison nur noch selten dabei, wurde nach zehn Minuten für den verletzten Alex Meier eingewechselt und erzielte nur 180 Sekunden darauf ein wunderbares Weitschusstor. „Er hat endlich einmal stark gespielt“, lobte der Trainer, „das Tor hat ihm sehr geholfen, aus seinem Dilemma herauszukommen.“ Dass Caio auch viele Ballverluste unterliefen, war bei seiner Offensivleistung zu verschmerzen.

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