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Eintracht kämpft erfolgreich um Kürzung der Rebic-Sperre

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Schiedsrichter Orel Grinfeld (l) zeigt Frankfurts Ante Rebic (r) die Rote Karte

Eintracht Frankfurt hat erreicht, dass die Rebic-Sperre für Europapokalspiele um ein Spiel verkürzt wird.

Frankfurt - Die Eintracht verzeichnet einen Erfolg bei der UEFA mit einem Einspruch gegen die Sperre von Ante Rebic für alle Europapokalspiele. Der Stürmer hatte in seinem letzten Spiel im SGE-Trikot, beim Heimspiel in der Europa League-Qualifikation gegen Racing Straßburg, die Rote Karte gesehen. Rebic war in den Torwart der Gäste hineingerauscht und wurde wegen rohen Spiels des Feldes verwiesen - eine harte Entscheidung von Schiedsrichter Orel Grinfeld.

Eintracht Frankfurt: Sperre von Ante Rebic um ein Spiel verkürzt

Zu der langen Sperre von fünf Spielen kam es aber vor allem auch deshalb, weil Ante Rebic später ein Mitglied des Schiedsrichtergespanns beleidigt haben soll. Die Eintracht legte bei der UEFA Einspruch gegen das Urteil ein und erlangte eine Reduzierung der Strafe. Der Stürmer ist nun nur noch für vier Spiele gesperrt. In der laufenden Saison wird er diese Sperre nicht absitzen können, da sein neuer Verein, der AC Mailand, für den Europapokal gesperrt ist. Grund dafür sind Verstöße gegen das Financial Fairplay. Frühestens in der Saison 2020/2021 würde die Sperre greifen, falls sich die Italiener für die Champions League oder die Europas League qualifizieren. Unter Umständen könnte sogar Eintracht Frankfurt von der Reduzierung profitieren, da Rebic nur ausgeliehen ist und nach jetzigem Stand, nach der nächsten Saison zurück an den Main kehrt. Wahrscheinlich ist aber, dass Fredi Bobic noch eine Kaufoption für den Kroaten aushandelt und er in Mailand bleibt.

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Eintracht Frankfurt: Rebic absolvierte 100 Spiele für SGE

Insgesamt absolvierte der Stürmer 100 Pflichtspiele im Trikot von Eintracht Frankfurt. Highlight seiner Zeit am Main war der Gewinn des DFB-Pokals in der Saison 2017/18, als der FC Bayern München im Berlin er Olympiastadion mit 3:1 besiegt wurde. Rebic hatte mit einem Doppelpack im Finale maßgeblichen Anteil an dem Coup.

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(smr)

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