Eintracht ohne Gekas gegen Duisburg

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Theofanis Gekas ist vielleicht wieder im Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern dabei.

Frankfurt/Main - Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt will im Dreikampf um die Tabellenspitze auch am 12. Zweitliga-Spieltag ungeschlagen bleiben. Stürmer Erwin Hoffer ist gegen den MSV Duisburg gesetzt. Theofanis Gekas muss weiterhin verletzungsbedingt passen.

„Wir dürfen nie nachlassen, immer an die Leistungsgrenze gehen. Sonst kann es schnell schief gehen“, warnte Eintracht-Coach Armin Veh vor dem Duell am Sonntag (13.30 Uhr) mit dem ins Stolpern geratenen Duisburger Aufstiegsfavoriten. Nach elf Spielen ohne Niederlage und 25 Punkten des Tabellen-Zweiten hinter Greuther Fürth (26/23:7 Tore) könnte die Eintracht am Sonntag sogar wieder ganz oben stehen.

Der mit Frankfurt punkgleiche Tabellendritte Fortuna Düsseldorf (25/27:12) muss am Freitag gegen Rostock wie Fürth (Samstag in Cottbus) vorlegen. Veh verzichtet zwar erneut auf den griechischen Nationalspieler Theofanis Gekas, der das letzte Training nach sechs Minuten wegen der alten Muskelverletzung im Oberschenkel abbrechen musste. Aber Österreichs Nationalstürmer Erwin Hoffer hatte Gekas schon beim 2:0 zuletzt in Bochum mit einer Torvorlage gut vertreten und hofft auf seinen ersten Saissontreffer.

„Einsatz wäre ein zu großes Risiko“

„Fanis Einsatz wäre auf jeden Fall ein zu großes Risiko. Aber vielleicht ist er ja am Mittwoch im Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern dabei“, meinte Veh. Er wird Hoffer im bewährten System mit der Doppelspitze neben dem bisher fünf Mal erfolgreichen Mohamadou Idrissou aufbieten. „Wir sind dann definitiv schwerer auszurechnen. Gerade in Heimspielen, wenn der Gegner tiefer steht, müssen wir hochkonzentriert bleiben, um zu gewinnen“, meinte Veh.

Dabei trifft nicht nur der Kameruner Nationalspieler Idrissou auf seinen ehemaligen Club, für den der 31-Jährige von 2008 bis 2010 am Ball war. Vor allem Sportdirektor Bruno Hübner kennt die „Zebras“ bestens und war bis zu seinem Wechsel im Mai nach Frankfurt dort als Manager neben dem derzeitigen Trainer Milan Sasis verantwortlich. „Ich bin mit Duisburg aufgestiegen, das hatte später auch mit Freiburg in die Bundesliga geklappt. Jetzt plane ich das mit der Eintracht“, betonte der von Mönchengladbach ausgeliehene Idrissou.

Idrissou „Glücksmaskottchen“ der Hessen

Er könnte auch als „Glücksmaskottchen“ den Hessen zum Sprung nach oben dienen. Das will auch Hübner, der zusammen mit Veh an der Erfolgsstory strickt. „Die Erleichterung, dass es so gut nach dem holprigen Start läuft, ist sehr groß. Man spürt überall die Aufbruchstimmung“, meinte der 50-Jährige mit Wiesbadener Wurzeln. „Die Erwartungshaltung und der Druck ist hier aber viel höher“, sagte Hübner, der aber auch einen Erklärung für den 14. Tabellenplatz des MSV hat. „Anfangs war der MSV Aufstiegsmitfavorit. Aber ein schlechter Start und das Verletzungspech von wichtigen Spielern kann nicht so schnell ausgeglichen werden.“

dpa 

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