Einzelunterricht in Zusammenarbeit mit Sprachschule

Lehrer und Betreuer für Fabian

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Marco Fabian

Frankfurt - Als der Brasilianer Caio vor ein paar Jahren sportlich gescheitert war, hatte die Eintracht viel Kritik einstecken müssen. Zu wenig habe sich der Verein außerhalb des Fußballplatzes um den Spieler gekümmert, zu gering sei der Druck gewesen, die deutsche Sprache zu lernen. Die SGE hat daraus offenbar gelernt. Von Peppi Schmitt

In dieser Saison läuft vieles anders, vieles besser. Teambetreuer Christoph Preuß, einst selbst viele Jahre Bundesligaprofi, kümmert sich um die Belange der Spieler. Vor allem sorgt er dafür, dass nicht nur davon gesprochen wird, dass Sprachkenntnisse wichtig für die Integration sind, sondern dass diese Erkenntnis auch umgesetzt wird. Aktuell pauken gleich drei Profis zwei bis dreimal pro Woche in einem Raum in der Arena Deutsch, der Serbe Mijat Gacinovic, der Aserbaidschaner Emil Balayev und seit neuestem der Mexikaner Marco Fabian.

„Die Jungs bekommen Einzelunterricht“, sagt Preuß, der eine Zusammenarbeit mit einer Frankfurter Sprachschule in die Wege geleitet hat. Gacinovic macht die Rückkehr auf die Schulbank Spaß, „weil ich weiß, dass die Sprach wichtig ist.“ Bei Fabian geht die Eintracht noch einen Schritt weiter. Nachdem zunächst im Trainingslager der argentinische Kollege David Abraham dem Neuen aus Guadalajara weitergeholfen hat, wurde Fabian nun ein persönlicher Betreuer zur Seite gestellt. Preuß hat auch da eine gute Wahl getroffen und dabei eine Anleihe am Riederwald genommen. Rafael Francisco, im Nachwuchsleistungszentrum hauptamtliches „Mädchen für alles“, kümmert sich ab sofort um Fabian. Der in Spanien geborene Deutsche Francisco soll dem Mexikaner das Einleben leichter machen.

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