Neuer Name in der Gerüchteküche

Trainersuche: Eintracht will Champions League-Sieger

Roberto Di Matteo
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Roberto Di Matteo beim Gewinn der Champions League mit Chelsea 2012.

Frankfurt - Der neue Trainer von Eintracht Frankfurt könnte eine ganz große Nummer werden - zumindest dem Namen nach: Nachdem seit gestern über Bernd Schuster spekuliert wird, ist bei Eintracht Frankfurt nun ein Kandidat im Gespräch, der sogar eine noch größere Sensation wäre. Von Peppi Schmitt

Nach Informationen unserer Sportredaktion soll Roberto Di Matteo neuer Trainer der Frankfurter Eintracht werden. „Vielleicht ist alles ja nur ein Ablenkungsmanöver“, hatte Eintrachts Sportdirektor am Montag noch schmunzelnd gesagt, als es um Bernd Schuster und die Zweitliga-Trainer André Breitenreiter und Frank Kramer gegangen war. Diese Ablenkung scheint den Frankfurter gelungen. Hübner soll seit der Absage von Roger Schmidt intensiv vor allem mit Di Matteo gesprochen haben. Der ehemalige Trainer vom FC Chelsea gilt nun als Favorit auf die Nachfolge von Armin Veh.

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Er gewann mit Chelsea den FA Cup und die Champions League im Finale gegen den FC Bayern. Danach unterschrieb er einen Zweijahresvertrag, wurde aber nach einer 0:3-Niederlage bei Juventus Turin in der Gruppenphase der Champions League im November 2012 entlassen. Kurz darauf wurde er zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt. Di Matteo‘s Berater Elio Basci  sagte der Online-Ausgabe der „Sport Bild“: „Es ist nicht so, dass er (Anmerkung der Red.: di Matteo) nur zu einem absoluten Spitzenclub gehen würde. Er ist für alles offen und hört sich alles an. Im Fußball kann es sehr schnell gehen...“ Nun also steht der ehemalige Champions League-Sieger kurz vor seinem ersten Engagement in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt.

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