Europa-League-Viertelfinale

Luka Jovic heiß auf das Duell gegen Benfica Lissabon – Sticheleien gegen Ex-Kollegen

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Eine Geste, an die sich die Eintracht-Fans schon gewöhnt haben: Luka Jovic bei einem Torjubel. 

Eintracht-Torjäger Luka Jovic freut sich auf das Duell in der Europa League gegen seinen Ex-Club Benfica Lissabon. Der 21-Jährige sieht gute Chancen auf ein Weiterkommen. 

Frankfurt/Lissabon - Am Donnerstag steht für die Frankfurter Eintracht der nächste Europa-League-Kracher auf dem Programm. Im Viertelfinale müssen die Hessen gegen Benfica Lissabon ran. Natürlich freut sich die ganze Mannschaft auf dieses Spiel, aber für Luka Jovic wird es eine ganz besondere Partie. Denn der 21 Jahre alte Stürmer kam von Benfica Lissabon an den Main. 

Über das Los war er "sehr glücklich". "Nicht, weil ich mich rächen will oder so etwas, sondern weil es mich einfach freut, nach Lissabon zurückzukehren und im 'Luz' gegen ehemalige Kollegen zu spielen", sagt er in einem Interview auf eintracht.de. Der Anfang in Lissabon sei ziemlich hart gewesen, weil er gerade einmal 18 Jahre alt war, als er in die portugiesische Hauptstadt kam. Trotzdem sei es eine wichtige Erfahrung für ihn gewesen. 

SGE: Sticheleien zwischen Luka Jovic und Ljubomir Fejsa von Benfica Lissabon

Zu seinen Ex-Kollegen hat er noch Kontakt. "Mit Ljubomir Fejsa gab es zuletzt schon einige amüsante Sticheleien. Deshalb kann ich es kaum erwarten, gegen ihn zu spielen", sagt Jovic. Der 21-Jährige sieht gute Chancen für die Eintracht, Benfica zu besiegen: "Wir müssen in beiden Spielen konzentriert sein und den unbedingten Willen zeigen, dass wir ins Halbfinale einziehen wollen."

Vielleicht gelingt dem Star-Stürmer der Eintracht gegen seinen Ex-Club auch wieder das entscheidende Tor, wie schon gegen Inter Mailand im Achtelfinale. Dieses Tor sieht er übrigens als das bisher wichtigste Tor seiner Karriere an. "Dadurch habe ich Selbstvertrauen getankt." 

Ehemaliger Stürmer von Eintracht Frankfurt: Haris Seferovic in Topform bei Benfica Lissabon

Apropos wichtigstes Tor der Karriere. Die Eintracht wird am Donnerstag auf Haris Seferovic treffen, der in der Relegation 2015/2016 das Siegtor gegen den 1. FC Nürnberg schoss und mittlerweile sein Glück in der portugiesischen Hauptstadt gefunden hat. Er hat in dieser Saison schon 18 Tore geschossen, schnürte erst am Sonntag im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten CD Feirense einen Doppelpack. Der 27 Jahre alte Stürmer ist also gut drauf. "Ich hoffe, er erwischt gegen uns keinen Sahnetag", sagt Eintracht-Kapitän David Abraham. 

Von Melanie Bäder

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