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Eintracht Frankfurt: Platz sieben würde fürs internationale Geschäft reichen

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Die Eintracht will auch in der kommenden Saison international jubeln.

Seit Mittwochabend sind die Qualifikations-Regularien für die kommenden internationale Saison klar. Platz sieben würde für das internationale Geschäft reichen.

RB Leipzig und Bayern München (3:2 in Bremen) bestreiten am 29.Mai in Berlin das 76. deutsche Pokalendspiel. Damit steht fest, dass auch der siebte Rang in der Bundesliga für den Sprung nach Europa reichen wird, denn die beiden Finalteilnehmer werden ja in der Champions-League (CL) spielen. Neben den Bayern und Leipzig wären das nach aktuellem Stand noch Borussia Dortmund und die Frankfurter Eintracht.

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Zwei deutsche Teams nehmen direkt an der Gruppenphase der Europa-League (EL) teil, aktuell Borussia Mönchengladbach und die TSG Hoffenheim. Und eine Mannschaft, im Moment wäre dies Bayer Leverkusen, geht in die Qualifikation für die Europa-League. Theoretische Chancen darauf haben noch Werder Bremen und der VfL Wolfsburg. Für die Eintracht sind die Resultate der DFB-Pokal-Halbfinals eine gute Nachricht: Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Frankfurter wie schon in dieser Saison weiter in Europa spielen.

Eintracht Frankfurt: Champions League ist noch möglich

Die Möglichkeiten der Eintracht sind vielfältig. Hält sie den vierten Platz, nimmt sie an der „Königsklasse“ teil. Das ist möglich, aber nach den letzten beiden Bundesligaspielen ohne Sieg (1:3 gegen Augsburg, 1:1 in Wolfsburg) wegen des schweren Restprogramms nicht mehr unbedingt wahrscheinlich. Auch über die Europa-League kann die Eintracht noch in die Champions-League kommen. Der Sieger erhält nämlich dort einen Startplatz. Im Halbfinale spielen die Frankfurter gegen den FC Chelsea, im Finale würden der FC Valencia oder Arsenal London warten.

Wird die Eintracht Fünfter oder Sechster geht es, genau wie in dieser Saison, direkt in die Gruppenphase (Erster Spieltag am 19.September). Dazu müssten die Frankfurter (53 Punkte) zumindest einen der drei ärgsten Verfolger, Gladbach (51), Hoffenheim (50) oder Leverkusen (48) hinter sich lassen. Mindestens zwei Sieg wären dafür wohl nötig.

Eintracht Frankfurt: Platz sieben wäre schlecht für die Saisonvorbereitung

Wird die Eintracht Siebter wäre das für die Vorbereitung auf die neue Saison der Super-Gau, aber es wäre dennoch die Berechtigung weitere internationale Feste zu feiern. Mit Wolfsburg (46) und Bremen (46) gibt es zwei Vereine, die noch in die Phalanx der ersten Sieben eingreifen könnten, bräuchten aber bei beispielsweise sieben Punkte Rückstand auf die Eintracht wohl vier Siege an den letzten vier Spieltagen. Der siebte Platz ist jedenfalls der vor allem bei den Trainern „Ungeliebte“. Denn der letzte deutsche Vertreter müsste gleich drei Qualifikationsrunden bestreiten, also sechs Begegnungen, um die Gruppenphase zu erreichen. Und das mitten in der Vorbereitung mit mutmaßlich noch nicht komplettem Kader. RB Leipzig hat das in der letzten Saison durchlebt. Zwischen Ende Juli und Ende August gab es sechs Spiele gegen BK Häcken (Schweden), Universitatea Craiova (Rumänien) und Zorys Luhansk (Ukraine). Eine wahre Ochsentour gegen wenig attraktive Gegner.

Für die Eintracht würde das im konkreten Fall bedeuten, dass die derzeit mit Trainingslagern in der Schweiz und Österreich geplante Saisonvorbereitung sicher noch einmal überarbeitet werden müsste. Nicht nur deshalb werden die Frankfurter mit allen Mitteln darum kämpfen, Platz vier zu halten (die CL startet am 17./18.September) oder zumindest Platz fünf oder sechs zu erreichen.

von Peppi Schmitt

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