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Sébastien Haller und Sebastian Rode reisen mit nach London - spielen sie auch? 

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Sébastien Haller ist wieder fit. Spielt er gegen Chelsea?

Gute Nachrichten für Eintracht Frankfurt: Sébastien Haller und Sebastian Rode reisen mit nach London.

Frankfurt - Ausruhen, Köpfe freibekommen, das Debakel von Leverkusen kurz analysieren und dann möglichst schnell vergessen – so ist die Frankfurter Eintracht in den Tagen vor dem Halbfinal-Rückspiel am Donnerstagabend (21 Uhr) in der Europa-League beim FC Chelsea unterwegs.

Am Mittwochmittag hebt die Sondermaschine ab in die britische Hauptstadt, um 19 Uhr wird im Stadion an der „Stamford Bridge“, das kurioserweise im Stadtteil Fulham und nicht in Chelsea liegt, noch ein wenig trainiert. Nur zwei Frankfurter Spieler kennen die Heimstätte des Chelsea FC. Kevin Trapp hat dort mit Paris St. Germain in der Champions-League gespielt und Gelson Fernandes in seiner Zeit auf der Insel mit Manchester City.

Sebastian Rode: Hütter glaubt an Einsatz gegen Chelsea

Das Leverkusen-Spiel wurde am Montag kurz besprochen, den Dienstag hatte Trainer Adi Hütter allen Spielern freigegeben. Allen? Nicht wirklich, denn die zuletzt angeschlagenen mussten zur Pflege und zu kurzen Übungseinheiten kommen. Das Erfreulichste für die Eintracht: Sebastian Rode, nach dem Hinspiel „rundum“ angeschlagen und deshalb in Leverkusen nicht einsatzfähig, wird wieder dabei sein können. „Ich gehe davon aus, dass er spielen kann“, sagt der Trainer. Rode hatte sich eine Zehenverletzung und ein blaues Auge zugezogen.

Für einen weiteren Schub soll die Rückkehr von Sébastien Haller sorgen. Der Mittelstürmer, der zuletzt am 31. März gespielt und danach acht Begegnungen gefehlt hatte und schmerzlich vermisst wurde, ist nach zwei Besuchen beim österreichischen Spezialisten Franz Leberbauer zurück in der Wahlheimat und hat das Training aufgenommen.

Entwarnung bei Haller: Zustand erlaubt Einsatz

Die Bauchmuskelverletzung soll sich deutlich gebessert haben, der Gesundheitszustand würde wohl einen Einsatz erlauben. Haller soll auf jeden Fall mit nach London fliegen. Ob er dann tatsächlich spielt, ist offen. Immerhin war der Franzose ja fast sechs Wochen außer Gefecht. Womöglich hält Trainer Hütter ihn als „Joker“ zurück oder schont ihn gar für das nicht weniger wichtige Bundesligaspiel am Sonntag gegen Mainz.

In jedem Fall werden die Frankfurter gehen Chelsea weitgehend komplett sein. Und sie können sich als letzter internationaler Bundesliga-Vertreter der Unterstützung von ganz Fußball-Deutschland gewiss sein. Die eigenen Fans stehen sowieso wie eine Mauer hinter ihrer Mannschaft. 2300 Karten hat die Eintracht für das relativ kleine Stadion (Fassungsvermögen 41.000) an der Fulham Road bekommen. Die waren in Windeseile weg. Mit weiteren 2000 bis 3000 Fans der Eintracht, die ohne Tickets kommen, wird in London gerechnet.

Präsident Peter Fischer ist heiß auf SGE gegen Chelsea

Komplett heiß gelaufen ist bereits Peter Fischer. Der Präsident in einer Botschaft an die Fans: „Am Donnerstag sind wir in London, dann geht’s gegen Chelsea, dann werden wir die Hütte anstecken. Und wir geben Gas, das kann ich euch versprechen. Und wenn die Truppe eines hat, dann hat sie Eier. Ganz liebe Grüße von Peter Fischer und am Donnerstag dann alle Energie, die ihr habt, nur nach London.“ Eigentlich überflüssig zu erwähnen, aber für den einen oder anderen Politiker vielleicht doch ein wichtiger Hinweis, dass das mit dem Anstecken nicht wörtlich zu nehmen und kein Aufruf für Pyrotechnik ist, sondern nur verbal Stimmung gemacht werden soll.

Die Eintracht muss nach dem Hinspiel-Resultat auf jeden Fall mindestes einen Treffer auswärts erzielen. Das hat sie bisher in allen sechs Auswärtsspielen dieser Europa-League geschafft. „Und das können wir auch in London schaffen“, glaubt Sportvorstand Fredi Bobic. Versuchen wird es die Eintracht mit einer offensiven Aufstellung, davon ist zumindest nach dem missglückten Defensiv-Experiment von Leverkusen fest auszugehen. Ante Rebic, der letzte Woche noch gesperrt war, wird in die Anfangself zurückkehren. Ausfälle gibt es keine, rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt sind alle Spieler wieder einsatzfähig.

Von Peppi Schmitt

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