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Wenig Einsatzzeit: Das rät Eintracht-Legende Fjörtoft Borré und Alario

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Von: Niklas Kirk

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Die beiden Stürmer haben aktuell einen schweren Stand in der Offensive von Eintracht Frankfurt. Club-Legende Fjörtoft hat für sie konkrete Ratschläge.

Frankfurt – Mit zuletzt 3 Siegen aus 4 Spielen in der Bundesliga, hat sich Eintracht Frankfurt nach dem Fehlstart in der Liga gefangen. Das liegt nicht zuletzt auch an den ansprechenden Leistungen der Offensiv-Abteilung. Mal effizient wie gegen Stuttgart, mal spektakulär wie beim 4:0-Heimsieg gegen Leipzig.

Für Furore sorgen dabei neben Senkrechtstarter Kolo Muani die Kreativabteilung um Mario Götze, Daichi Kamada und Jesper Lindström. Zwei Stürmer, die dadurch ins Hintertreffen geraten, sind Rafael Borré und Lucas Alario.

Eintracht Frankfurt: Alario und Borré in der Defensive

Der Elfmeterheld von Sevilla läuft seiner Form von letzter Saison aktuell hinterher. Mit nur einem Tor aus den ersten sieben Spielen verabschiedete er sich zuletzt vermehrt aus der Startelf und absolvierte keine Partie über 90 Minuten. Noch ernüchternder sieht es für Lucas Alario aus. Statt als gewünschter Strafraumstürmer Flanken zu verwerten, muss der Argentinier in der Regel von draußen zuschauen. Nur beim schwachen 1:1 bei Hertha BSC durfte er von Anfang an ran. Danach gab es noch drei Kurzeinsätze über nicht mehr als 25 Minuten.

Enttäuschte Frankfurter: Borré u nd Alario.
Enttäuschte Frankfurter: Borré (l.) und Alario. © AFP

Moralischen Zuspruch bekommen der Kolumbianer und der Argentinier nun von einer Vereinsikone, die darüber hinaus weiß, wie man Tore schießt: Jan Aage Fjörtoft.

Eintracht-Legende Fjörtoft: „Plötzlich werden die Eigenschaften gebraucht“

„Des einen Freud ist des anderen Leid“ resümierte Fjörtoft in seiner Bild-Kolumne und bezieht sich dabei auf Randal Kolo Muani, der aktuell den Platz am besten ausfüllt, den alle drei zu gern für sich beanspruchen würden. Rafael Borré, der vor drei Monaten noch einer der „Schlüssel für den Euro League Gewinn war“, müsse sich nun bei Eintracht Frankfurt „erstmal ganz höflich hinten anstellen“, so der 55-jährige Norweger.

Mit Blick auf Alario rät er: „Für Lucas ist es wichtig, dass er nicht glaubt, seine Spielweise ändern zu müssen, damit er zum Einsatz kommt. Diesen Fehler habe ich mal in England gemacht.“ und ist sich sicher, „plötzlich werden genau deine Eigenschaften gebraucht, und dann musst du da sein, deine Stärken einbringen.“

Eintracht-Legende Fjörtoft: Glasner ist kein „sturer Hund“

An eine Wendung zum Guten für die beiden glaubt er nicht zuletzt wegen der menschlichen Qualität von Oliver Glasner. Dieser sei ein Trainer, der Menschen führen kann und sie mitnimmt, immer nach Optionen sucht und kein „sturer Hund“ ist. So bleiben weitere Varianten in der bereiten Eintrach-Offensive denkbar, denn laut Fjörtoft wird „jeder seine Chance bekommen“.

Somit ist er sich sicher, „sie müssen da jetzt durch. Und: Ihre Zeit kommt. Bestimmt!“ (nki)

Die offensive Qualität bei Eintracht Frankfurt steht indes weiter im Blickpunkt europäischer Spitzenklubs. Bereits im Winter könnte Jesper Lindström von Arsenal umworben werden.

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