Angebote aus Hamburg, Rom und Sunderland

Eintracht war für Lakic ein Fehler

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Srdjan Lakic (Mitte) bei einem seiner wenigen Einsätze für die Eintracht.

Frankfurt - Seinen 53. Geburtstag hat Bruno Hübner, der Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, gestern am Telefon verbracht. Gratulanten gab es freilich auch. Bei den meisten Gesprächen ging es jedoch ums Geschäftliche. Bis Freitag ist das Transferfenster noch offen.

Das bedeutet viel Arbeit für jeden Manager in der Fußball-Bundesliga. So wurde bekannt, dass in Srdjan Lakic ziemlich sicher noch ein Spieler die Eintracht verlassen wird. Dem 30 Jahre alten Stürmer liegen eigener Aussage zufolge Anfragen aus Hamburg, Rom und Sunderland vor. Offenbar gibt es auch in der 2. Liga Interessenten für den bei der Eintracht auf das Abstellgleis geratenen Kroaten, der vor fast genau einem Jahr mit großen Vorschusslorbeeren vom VfL Wolfsburg gekommen und zunächst gut eingeschlagen war. Diese Saison spielt er aber keine Rolle mehr. Nun will er den künftigen Arbeitgeber sorgfältiger auswählen, damit ihm „nicht erneut so ein Fehler wie mit der Eintracht passiert“.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Sport-Redakteur Christian Düncher.

Involviert sein in die Verhandlungen wird auch der VfL Wolfsburg, denn dort steht der nur geliehene Lakic noch bis 2016 unter Vertrag. Die Eintracht hätte gerne einen Deal mit den „Wölfen“ gemacht und Daniel Caligiuri „mit Kusshand“ genommen, gibt Hübner zu. Aber der Ex-Freiburger ist zu teuer. Parallel muss der Sportchef darauf achten, dass die eigenen Spieler bei Laune bleiben. So stocken die Verhandlungen mit Alexander Meier über die Verlängerung des auslaufenden Vertrages. Doch Meier beruhigte: „Die Eintracht ist weiter mein erster Ansprechpartner. Und es ist auch kein Geheimnis, dass ich mich hier wohlfühle.“

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Einen Vierjahresvertrag soll Meiers neuer Berater Paul Koutsoliakos für den 31-Jährigen gefordert haben. Die Frankfurter hatte einen Zweijahresvertrag angeboten. Inzwischen ist man sich in Bezug auf die Laufzeit wohl nähergekommen. Beim Gehalt liegt man aber noch recht weit auseinander. Dagegen steht wohl fest, dass der ehemalige Eintracht-Torwart Oka Nikolov (39) noch einmal für drei Monate in die USA wechselt – zum Zweitligisten Fort Lauderdale Strikers.

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sp

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