Eintracht will Abstiegskampf vermeiden

Für Veh ist Platz zwölf realistisch

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Trainer Armin Veh.

Frankfurt - Vor einem Jahr hatte Armin Veh das Erreichen von 40 Punkten als Saisonziel ausgegeben. In diesem Jahr formuliert der Trainer der Frankfurter Eintracht allgemeiner.

„Wir wollen gut Fußball spielen und mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben“, sagt er vier Tage vor dem Bundesligastart bei Hertha BSC Berlin.

Veh hat gelernt aus der letzten Saison, in der die 40-Punkte-Marke zwischenzeitlich zur Belastung geworden war, bevor sie am Ende mit 52 Punkten deutlich übertroffen wurde. Natürlich würden die Frankfurter gerne den sechsten Platz verteidigen, der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wilhelm Bender hat sogar davon gesprochen, „dass es ein bisschen mehr sein darf“, doch der Trainer sieht dies als unrealistisch an. Platz zwölf entspreche ungefähr den Frankfurter Möglichkeiten. „Wenn es gut läuft, können wir Achter werden, wenn es schlecht läuft Sechzehnter.“ Veh versucht sich in seinem dritten Jahr in Frankfurt in optimistischem Realismus. Unter ihm ist es seit 2011 nur aufwärts gegangen. „Jetzt geht es darum, uns in der Bundesliga zu etablieren“, sagt der Trainer und liegt damit ganz auf der Linie mit seinem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen.

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Die finanziellen Möglichkeiten der Eintracht seien nun einmal nicht so gut wie bei Klubs wie dem VfB Stuttgart, dem Hamburger SV oder Borussia Mönchengladbach, „von Wolfsburg oder den ersten vier gar nicht zu sprechen“. Unter anderem sei für die wirtschaftlichen Nachteile auch die Situation um die Frankfurter Arena schuld, die zu viel Miete verschlinge. „Da können die Politiker erzählen, was sie wollen“, sagt Veh, „das ist ein Riesennachteil für uns“.

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sp

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