Hasebe und Abraham sind gegen VfB Stuttgart gesperrt

Trainer Veh muss die Abwehr umbauen

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David Abraham (rechts) im Duell mit Augsburgs Stürmer Raul Bobadilla.

Augsburg - So ist das bei Trainern: Kaum ist die eine Partie beendet, müssen sie sich Gedanken machen für die nächste. Eintracht Frankfurts Coach Armin Veh hat neben dem einen Punkt von Augsburg ein veritables Personalproblem mit nach Hause gebracht.

Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag werden ihm in Makoto Hasebe und David Abraham zwei Spieler aus der Vierer-Abwehrkette fehlen, beide sind nach der fünften Gelben Karte gesperrt. „Jetzt haben wir endlich etwas Stabilität aufgebaut, jetzt muss ich wieder umbauen“, sagte Veh, „so geht das schon die ganze Saison.“ „Eins-zu-eins“ wird er den rechten Verteidiger und der Innenverteidiger jedenfalls nicht ersetzen können. Veh wird basteln und ein Loch schließen und damit zwangsläufig ein anderes aufreißen müssen. Denn Verteidiger sind dünn gesät bei den Frankfurtern. Aleksandar Ignjovski wird wohl für Hasebe ins Team kommen. Aber wer spielt für Abraham? Die logische Lösung wäre Marco Russ. „Aber den brauche ich ja eigentlich im Mittelfeld“, sinniert Veh. Kaan Ayhan wäre eine Alternative, doch vom Neuen aus Schalke ist der Trainer (noch) nicht überzeugt. Noch hat Ayhan ein paar Tage Zeit, sich beim Training aufzudrängen. Vielleicht probiert Veh es auch mit dem Allrounder Ignjovski im Mittelfeld und gibt Timothy Chandler als Verteidiger eine Chance.

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Oder er setzt auf die totale Offensive und befördert Haris Seferovic zurück ins Team. Eine Woche nach dem großen Krach durfte der Schweizer Nationalspieler in Augsburg für ein paar Sekunden mithelfen, den Punkt zu sichernd. Veh hatte Seferovic in der Nachspielzeit aufs Feld geschickt. Einen Ball berührt hatte Seferovic nicht, aber womöglich das Gefühl bekommen, wieder dazuzugehören. Denn die Eintracht will sich trotz einiger Angebote und auch trotz des Zerwürfnisses mit Trainer Armin Veh nicht von Stürmer Haris Seferovic trennen.

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"Es gibt Anfragen und Angebote, aber wir denken nur darüber nach, wenn wir eine gescheite Alternative haben. Und die gibt es im Moment nicht. Ich denke, das Thema ist abgehakt", sagte Sportdirektor Bruno Hübner heute dem "Kicker". Medienberichten aus Italien zufolge ist vor allem Sampdoria Genua an dem Schweizer Nationalstürmer interessiert. Die Wechselfrist endet an diesem Montag. (sp/dpa)

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