Eintracht-Trainer verteidigt Entscheidung

Beide Transfers für Veh sinnvoll

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Tobias Weis (rechts) noch im Trikot der TSG Hoffenheim.

Frankfurt - In Alexander Madlungund Tobias Weis, dessen Vertrag bislang noch nicht offiziell bestätigt wurde, hat Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt zuletzt zwei Spieler verpflichtet, mit denen keiner gerechnet hatte.

„In einer normalen Saison hätten wir keine Neuen gebraucht“, so Trainer Armin Veh, „aber aufgrund der Belastungen speziell im Februar hatten wir entschieden, noch etwas zu tun.“ Veh legt Wert darauf, dass es eine einstimmige Entscheidung des Vorstandes und der sportlichen Leitung war. Aus seiner Sicht sind beide Transfers sinnvoll, „weil es immer Unwägbarkeiten gibt, gerade im Abstiegskampf“, und man nun besser darauf reagieren könne. Sorgen, Madlung und Weis, die beide mehr als ein halbes Jahr nicht gespielt haben, könnten zu lange brauchen, um wieder Erstliga-Niveau zu erreichen, macht er sich nicht und sieht auch keinen Widerspruch zu der Aussage, dass man nur Spieler holen werde, die „sofort Akzente setzen“. Madlung (31) könne mit seiner Erfahrung helfen und sei in guter körperlicher Verfassung. Und Weis (28) kennt der Trainer schon lange – unter anderem aus der Zeit beim VfB Stuttgart. „Er hat eine gute Physis.“

Weis absolvierte heute zwar den obligatorischen Medizinicheck, doch die Unterschrift unter den Vertrag war bis gestern Abend noch nicht offiziell bestätigt. Der Mittelfeldspieler ist nach Joselu und Stephan Schröck bereits der dritte Zugang von 1899 Hoffenheim, die für das Leihgeschäft bis Saisonende eine geringe Gebühr erhält.

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Veh kann nachvollziehen, dass die Transfers nicht überall auf ganz große Begeisterung stoßen. „Aber das interessiert mich wenig“, sagte er, „es geht einzig darum, dass wir unsere Ziele erreichen.“ Und dabei könnte das Duo helfen. Der Konkurrenzkampf werde größer, Ausfälle könnten besser kompensiert werden. Die Transferaktivitäten der Eintracht seien damit nun beendet, so Veh.

sp

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