Ausgeliehener Stürmer kritisiert Eintracht

Kadlec will nicht zurückkommen

Vaclav Kadlec im Eintracht-Trikot im August 2014 im Testspiel gegen Inter Mailand (links: Hernanes)
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Vaclav Kadlec im Eintracht-Trikot im August 2014 im Testspiel gegen Inter Mailand (links: Hernanes).

Frankfurt - Im Winter hat die Frankfurter Eintracht Vaclav Kadlec an Sparta Prag ausgeliehen. In diesem Sommer soll der tschechische Nationalspieler eigentlich zurückkehren, im Idealfall mit viel Selbstvertrauen und noch mehr Spielpraxis im Gepäck.

„Es ist so gelaufen, wie wir uns das gewünscht haben“, hat Sportdirektor Bruno Hübner erst vor ein paar Tagen gesagt. In Prag ist Kadlec ein Star, hat für seinen Heimatverein inzwischen in sieben Spielen bereits vier Tore erzielt, dazu sein Comeback in der Nationalmannschaft gegeben. Doch der 22 Jahre alte Stürmer hat offenbar andere Pläne als die Eintracht. In der tschechischen Zeitung „Gol“ hat er sich ziemlich negativ über seinem früheren und rein vertragsrechtlich zukünftigen Arbeitgeber geäußert. „Aus irgendeinem Grund genieße habe ich bei der Eintracht keine großen Sympathien“, sagte Kadlec, dem in 25 Einsätzen für die Eintracht nur sechs Tore gelungen waren. Zudem hatte er sich hartnäckig geweigert, die deutsche Sprache zu lernen, galt als Einzelgänger. „Ich würde mich gerne woanders hin entwickeln als nach Frankfurt“, wird Kadlec zitiert, obwohl er noch zwei Jahre bei der Eintracht unter Vertrag steht. (sp)

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