Adler auf Zypern gelandet

Eintracht will in Limassol Einzug in K.O.-Runde perfekt machen

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Eintracht-Trainer Adi Hütter beim Heimspiel gegen Apollon Limassol

Frankfurt/Nikosia - Neun Punkte nach drei Spielen, acht Punkte Vorsprung auf den Dritten – die Frankfurter Eintracht kann am Donnerstagabend schon am vierten Spieltag der Europa-League mit einem Sieg bei Apollon Limassol das Weiterkommen in die K.o.-Runde perfekt machen. Von Peppi Schmidt

 „Das ist unser klares Ziel“, sagte Trainer Adi Hütter nach der Landung in Larnaca, „wir wollen den ersten von drei Matchbällen nutzen.“ Die Eintracht wurde auf Zypern von strahlendem Sonnenschein und milden 24 Grad erwartet. Beim Abschlusstraining im GSP-Stadion von Nikosia, dort trägt Apollon seine internationalen Spiele aus, konnten sich die Eintracht-Profis schon mal an die Umgebung gewöhnen. Sie werden nicht alleine sein beim Spiel, bis zu 5000 Fans haben die Mannschaft auf allen möglichen und unmöglichen Wegen, teilweise über Warschau, Malta oder sogar Nordafrika, begleitet. Es könnte also durchaus zu einem Heimspiel für die Frankfurter werden, die das Hinspiel vor zwei Wochen mit 2:0 gewonnen haben.

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„Es ist phänomenal, welche Strapazen unsere Fans auf sich nehmen, um uns hier zu unterstützen“, sagte der Trainer auf der offiziellen Pressekonferenz (PK) am Mittwochabend, „auch deshalb hoffe ich, dass wir schon jetzt weiterkommen.“ Gelson Fernandes, der den Trainer zur PK begleitet hatte, sagte es einfacher: „Wenn wir siegen, haben die Fans eine Menge Spaß. Dafür wollen wir sorgen.“ Freilich ist es noch nicht ganz klar, ob Fernandes, der am letzten Freitag in Stuttgart wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden musste, auch wirklich einsatzfähig ist. Der Trainer sieht noch „ein kleines Fragezeichen“. Trotz dieser Unwägbarkeit hat Hütter nur sechzehn Feldspieler und drei Torhüter mit auf die Reise genommen. Der Grund ist denkbar einfach.

Bilder: Eintracht gewinnt gegen Apollon Limassol

Jene neunzehn Profis sind alle, die fit und für die Europa-League (EL) auch gemeldet sind. Hütter hat seine Mannschaft auf ein hartes Stück Arbeit vorbereitet. Apollon werde beim Heimspiel ein anders Gesicht zeigen wie beim 0:2 in Frankfurt. „Was sie draufhaben, haben sie gegen Marseille gezeigt“, warnt der Eintracht-Coach. Im bislang einzigen Heimspiel dieser EL hat Limassol gegen die Franzosen ein 2:2 nach 0:2-Rückstand erreicht. Dennoch herrscht große Zuversicht bei den Frankfurtern. „Wir haben eine große Chance, die wir unbedingt nutzen wollen“, sagt der Trainer. „Wir wissen, was uns erwartet“, sagt Mittelfeldspieler Fernandes, „aber wir sind voll konzentriert auf das Spiel.“ Zwei Frankfurter kennen das Stadion bereits. Kevin Trapp und Marco Russ waren dabei, als die Eintracht am 3.Oktober 2013 ihr Europa-League-Spiel gegen APOEL Nikosia dort mit 3:0 gewonnen haben. Srdjan Lakic, Sebastian Jung und ein Eigentor des Gegners hatten zum Erfolg geführt.

Eintracht: Trapp – Abraham, Hasebe, Ndicka – Da Costa, De Guzman, Fernandes (Stendera), Kostic – Gacinovic – Haller, Rebic.- Bank: Rönnow, Russ, Tawatha, Willems, Stendera, Müller, Jovic.

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