Bei Europa-League-Spiel in Mailand

Nach endgültiger Sperre: Eintracht-Trainer Adi Hütter sagt Pressetermine ab

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Eintracht Frankfurt - Inter Mailand

Nach der endgültigen Innenraumsperre beim Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Inter Mailand hat Adi Hütter alle Pressetermine abgesagt. 

Update 13. März 2019, 12.45 Uhr: Eintracht-Trainer Adi Hütter hat nach der endgültigen Antwort der UEFA alle Pressetermine abgesagt. Die UEFA hatte am Dienstag verkündet, dass die Innenraumsperre für Adi Hütter bestehen bleibt. Eintracht Frankfurt hatte versucht, die Sperre noch kurzfristig zu verhindern.

Am Dienstagabend teilte der Verein nun mit, dass Adi Hütter nicht an der Pressekonferenz am Mittwochabend (18 Uhr) teilnehmen wird. Hütter wird von seinem Assistenten Christian Peintinger vertreten. Zunächst war geplant, dass Hütter am Mittwoch in Mailand zu den Medien spricht.

Der Grund für die Sperre war ein beherzter Tritt des Frankfurter Cheftrainers gegen eine Wasserflasche im Hinspiel gegen Inter Mailand. Der Unparteiische hatte ihn darauf in der 54. Minute auf die Tribüne geschickt.

Eintracht Frankfurt will Sperre von Adi Hütter verhindern – UEFA gibt endgültige Antwort 

U pdate 12. März 2019, 13.05 Uhr: Die Anfrage von Eintracht Frankfurt bezüglich einer Überprüfung der Sperre von Trainer Adi Hütter im Rückspiel der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr) bei Inter Mailand wurde von der UEFA negativ beantwortet. "Die Sperre bleibt bestehen", teilte Eintracht-Sprecher Jan Strasheim am mit.

Die Europäische Fußball Union hatte den Österreicher nach dem Innenraumverweis beim Hinspiel am vergangenen Donnerstag automatisch für die Rückpartie gesperrt. Außerdem wird die UEFA am 28. März darüber verhandeln, ob Hütter noch ein weiteres Spiel gesperrt wird oder zusätzlich eine Geldstrafe erhält.

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Der 49-jährige Coach hatte aus Ärger über einen nicht gegebenen Elfmeter für seine Mannschaft während des Hinspiels (0:0) eine Wasserflasche in der Coaching-Zone weggetreten, war auf die Tribüne geschickt worden und wurde daraufhin nach dem UEFA-Reglement automatisch gesperrt.

Eintracht Frankfurt will Sperre von Adi Hütter verhindern – Anfrage bei UEFA

Frankfurt/Mailand - Eintracht Frankfurt hat bei der UEFA angefragt, ob ein Einspruch gegen die Innenraumsperre für Trainer Adi Hütter beim Achtelfinal-Rückspiel der Europa League am Donnerstag bei Inter Mailand möglich ist. "Wir haben nachgefragt, ob es die Möglichkeit gibt, die Sperre zu verhindern", sagte Jan Strasheim, Leiter Medien- und Kommunikation des Fußball-Bundesligisten. Die "Frankfurter Rundschau" hatte über einen Einspruch berichtet.

Adi Hütter wegen Tritt gegen Flasche bei Europa-League-Spiel gegen Inter Mailand auf die Tribüne geschickt

Der 49-jährige Österreicher war wegen eines Tritts gegen eine Wasserflasche in der Coaching-Zone* während des Hinspiels (0:0) am vergangenen Donnerstag nach dem Reglement der Europäischen Fußball-Union automatisch für die Rückpartie gesperrt worden. Hütter war in der 54. Minute von Schiedsrichter William Collum auf die Tribüne verwiesen worden, weil er sich zu heftig über einen ausgebliebenen Elfmeterpfiff geärgert hatte. Die UEFA wird über diesen Regelverstoß außerdem am 28. März verhandeln. Möglich ist, dass Hütter mit einer weiteren Spielsperre oder einer Geldbuße bestraft wird.

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dpa

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