Eintracht-Stürmer vor Finale optimistisch

Kapitän Alex Meier: „Es wird keine klare Sache“

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Eintracht-Kapitän Alex Meier

Frankfurt - Fast zwei Monate hat Alexander Meier (34) wegen einer Fersenverletzung gefehlt, seit heute ist er zurück im Mannschaftstraining. Zuvor hat der Kapitän der Frankfurter Eintracht gegenüber Medienvertretern seine Sicht der Dinge preis gegeben. Das Gespräch aufgezeichnet hat unser Mitarbeiter Peppi Schmitt.

Zu seinem Gesundheitszustand und den bisherigen Trainingsinhalten: „Ich habe jetzt zwei Tage mit unserem Rehatrainer gearbeitet und alles ist gut. Es ist sogar von Tag zu Tag besser geworden. Ich bin sehr positiv gestimmt. Ich habe extra Läufe gemacht in den letzten Tagen und habe auch aufs Tor geschossen. Geflankt habe ich noch nicht, aber das muss ich ja im Spiel auch nicht so oft (lacht).“

Zu seiner Fitness und dem sogenannten CK-Wert, dem bei der Eintracht eine große Bedeutung beigemessen wird: „Der ist wie immer top (lacht). Natürlich habe ich an Kondition verloren und es fehlt auch Spielpraxis. Aber das erste Spiel ist immer das Einfachste, da ist man voller Adrenalin.“

Zum Zeitpunkt des Comebacks: „Ich glaube, es macht keinen großen Unterschied, ob ich am Samstag gegen Leipzig ein paar Minuten spiele oder stattdessen eine richtige Trainingseinheit absolviere. So gesehen wäre es vielleicht sogar besser, noch ein bisschen Luft zu bekommen. Andererseits wäre es auch nicht schlecht, den Rhythmus der Mannschaft aufzunehmen. Mein Fokus war weder auf Leipzig noch auf Berlin gerichtet, sondern einzig darauf, fit zu werden. Es würde ja auch keinen Sinn machen, gegen Leipzig zu spielen, wenn ich noch nicht hundertprozentig fit wäre. Das ist ja kein Freundschaftsspiel. Der Trainer wird das mit mir besprechen.“

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Zum Traum, als Kapitän den Pokal hochzuhalten: „Geträumt habe ich davon noch nicht, aber es wäre natürlich schön.“

Zu den Chancen im Finale: „Wir sind Außenseiter, das ist klar. Aber wenn wir die Borussia ein bisschen ärgern können, haben wir auch eine Chance. Die werden aufgeregt sein, wir werden aufgeregt sein, deshalb wird es keine klare Sache.“

Zum Abschneiden in der Liga: „Vor der Saison hätten alle gesagt, es ist in Ordnung, wenn wir Elfter werden. Dann waren wir Vierter und natürlich hat das jetzt einen negativen Beigeschmack. In denke, in der Hinserie ist es zu gut gelaufen, in der Rückserie zu schlecht. Zusammengefasst ist es Okay. Mir war jedenfalls immer klar, dass wir das nicht durchhalten können. Deshalb ist es keine große Überraschung, dass es nach unten gegangen ist. Aber dass es so viel nach unten geht, damit hatte ich auch nicht gerechnet.“

Die Bedeutung des Leipzig-Spiels: „Es ist ein wichtiges Spiel, um in den Rhythmus zu kommen. Nur mit 50 Prozent spielen und sich schonen, das geht nicht. Jeder Einzelne will sich ja auch fürs Endspiel empfehlen. Außerdem sind wir es unseren Fans schuldig, eine gute Leistung zu zeigen.“ (sp)

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