Eintracht jetzt konkurrenzlos?

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Die Neuen: Mo Idrissou (links) und Rob Friend.

Frankfurt (sp) - Gestern Mittag hat die Frankfurter Eintracht ihre beiden neuen Spieler Mo Idrissou (31) und Rob Friend (30) in einer Pressekonferenz vorgestellt. Trainer Armin Veh saß daneben und hörte schmunzelnd zu, was die Neuen voller Selbstvertrauen so von sich gaben.

„So zwei Stürmer wie uns hat es in der Zweiten Liga noch nicht gegeben“, sagte Idrissou, „das passt zusammen. “ Friend ist nicht weniger überzeugt von seinen Qualitäten. „Mit uns zusammen haben die anderen in der Zweiten Liga gegen die Eintracht keine Chance“, sagte er. Vielleicht war der Trainer ein bisschen überrascht von diesen Aussagen, aber er hat sich nichts anmerken lassen. „Ich möchte ja selbstbewusste Spieler, jetzt habe ich zwei dazubekommen“, sagte Veh.

Es wird die Aufgabe des Trainers sein, das Selbstvertrauen in die richtigen Kanäle zu lenken, zu verhindern, dass daraus Selbstüberschätzung wird. Dazu muss Veh das richtige Spielsystem finden bei nun vier selbstbewussten Angreifer im Kader, neben den Neuen ja noch Theofanis Gekas und Erwin Hoffer. Noch ein Stoßstürmer sei nötig gewesen, sagte Veh, „dass es zwei geworden sind, ist noch besser.“

Zuletzt hatte Veh mit einer Spitze angreifen lassen, in Zukunft will er zwischen mehreren Systemen variieren können. Mal mit zwei Spitzen, mal mit einer, aber auch mal mit drei Stürmern, von denen zwei über Außen kommen, soll die Eintracht angreifen. „Ich denke, wir kriegen das schnell rein ins Team“, glaubt Veh. Schon beim Testspiel am heutigen Samstag (15 Uhr) beim KSV Baunatal werden Idrissou und Friend stürmen. Viele andere aber fehlen. Neben Nationalspielern wie Gordon Schildenfeld Kroatien), Sebastian Jung (U21), Stefan Bell (U20) und Erwin Hoffer (Österreich) fehlen auch Pirmin Schwegler (Entzündung im Rücken), Bamba Anderson (Prellung) und Matthias Lehmann (Zahnoperation).

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