Die Eintracht nähert sich dem Grenzbereich

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Nicht zu fassen: Eintracht Frankfurts Mittelfeldspieler Caio nach dem unglücklichen Pokalaus gegen Kaiserslautern.

Frankfurt (sp) - Die Enttäuschung war riesengroß bei Eintracht Frankfurt nach der 0:1-Niederlage nach Verlängerung im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern. „Das fühlt sich richtig scheiße an“, fand Trainer Armin Veh drastische Worte, sagte dann jedoch.

„Wer weiß, für was es gut ist? Duisburg und Cottbus waren letztes Jahr lange im Pokal dabei, sind dafür in der Liga abgefallen. “ Der Aufstieg habe absolut Priorität, „auch wenn wir natürlich unbedingt gewinnen wollten“.

Dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen waren jedwede positiven Gedanken fremd. „Wir nähern uns langsam dem finanziellen Grenzbereich“, sagte der Eintracht-Chef mit Blick auf die 600.000-Euro-Einnahme, die der Eintracht durch das Tor von Richard Sukuta-Paso in letzter Minute durch die Lappen gegangen ist.

Trainer Armin Veh lobt seine Spieler

Der Trainer ist aber überzeugt davon, dass die Mannschaft mental wie körperlich das Negativerlebnis bis zum Spiel am Sonntag beim FC Ingolstadt weggesteckt haben wird. „Was ich sehen wollte, nämlich eine starke, konzentrierte Leistung, das hat meine Mannschaft gezeigt“, lobte Veh die Spieler.

Theofanis Gekas, der gegen den 1. FC Kaiserslautern verletzt fehlte, hat trainiert und wird in das Team zurückkehren können, der im Pokal gesperrte Pirmin Schwegler sowieso. Die Auswahl ist also wieder größer geworden, zumal Schwegler-Ersatz Matthias Lehmann zu den besten Spielern gehört hatte.

Es war eine Mischung aus Pech und Unvermögen, die zum Aus geführt hatte. Pech sicher bei der Entstehung des Gegentores, als der Ball unglücklich abgefälscht worden und Sukuta-Paso direkt vor die Füße gefallen war. Pech auch, dass der Schiedsrichter bei einem Tor von Hoffer abgepfiffen hatte, was nicht unbedingt erforderlich gewesen wäre. Doch die Eintracht hat auch Schwächen gezeigt und in der ersten Hälfte einen viel zu großen Aufwand betrieben, so dass am Ende die Kräfte schwanden. Vor allem jedoch wurden die Chancen nicht genutzt. Das muss am Sonntag besser werden.

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