Eintracht plant für neue Saison

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„Jetzt haben wir früh Planungssicherheit“, hatte der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt nach dem 2:1-Sieg gegen Freiburg am 14. Februar gesagt.

Frankfurt (sp) ‐ Der Satz von Heribert Bruchhagen ist schon ein paar Wochen alt. „Jetzt haben wir früh Planungssicherheit“, hatte der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt nach dem 2:1-Sieg gegen Freiburg am 14. Februar gesagt.

Seitdem können die Frankfurter die personelle Zusammenstellung der Mannschaft für die kommende Saison forcieren, so früh wie kaum einmal in den vergangenen Jahren. Trainer und Scouts sind seither unterwegs auf nationalen und internationalen Plätzen, um Spieler zu beobachten. „Priorität aber haben Verträge mit den Spielern, die schon hier sind“, sagt Trainer Michael Skibbe. So sollen Verteidiger Christoph Spycher und Stürmer Halil Altintop über die Saison hinaus gehalten werden. „Ich sehe gute Chancen, dass sie bei uns bleiben“, sagte Skibbe gestern.

Gerade Kapitän Christoph Spycher habe beim 2:1 gegen Bayern München seinen ganz besonderen Wert für die Mannschaft unterstrichen. „Es war ein Topspiel eines intelligenten Spielers gegen Weltklasseleute“, lobt Skibbe. Die öffentlichen Kritiken an Spycher wegen angeblich fehlender Schnelligkeit und mangelhaften Offensivspiels kann der Trainer nicht nachvollziehen: „Er spielt sicher unspektakulär, aber es ist genau diese Sachlichkeit bei ihm oder bei Oka Nikolov, die unsere Stabilität ausmacht.“ Der bald 35 Jahre alte Torwart Nikolov hat bereits verlängert, der knapp 32 Jahre alte Schweizer soll unbedingt verlängern. Skibbe ist zuversichtlich, „weil Christoph mir gegenüber geäußert hat, dass er gerne weiter für die Eintracht spielen würde“.

Fenin hat Anschluss wieder geschafft

Im zentralen Mittelfeld will der Eintracht-Coach die Entwicklung des Amerikaners Ricardo Clark abwarten. „Außerdem, wissen wir ja nicht, was mit Zlatan Bajramovic wird“, sagt Skibbe. Ist mit beiden für die neue Saison nicht zu rechnen, sieht der Eintracht-Trainer in diesem Bereich Handlungsbedarf.

Und da ist ja noch die Offensive. Sollte Halil Altintop sich wirklich entschließen, zu bleiben (Skibbe: „Wir haben gute Karten, weil er sich wohlfühlt“), wäre ein Neuzugang für den Angriff womöglich nicht nötig. Martin Fenin hat den Anschluss wieder geschafft, und bei Ex-Kapitän Ioannis Amanatidis schreitet der Heilungsprozess voran. Zudem baut Skibbe auf junge Spieler wie Cenk Tosun, Marcos Alvarez oder Marcel Heller und Juvhel Tsoumou, die gerade gegen den FC Bayern ihre Tauglichkeit nachgewiesen haben.

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