Eintracht übt für Schalke mit Medizinbällen

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Maik Franz (links) hat bereits viermal Gelb gesehen. Bei der nächsten Verwarnung muss er ein Spiel pausieren.

Frankfurt ‐ „Fit für Felix“ - unter diesem Motto stand gestern das Training bei Eintracht Frankfurt. Wie schon letzte Woche vor dem Spiel in Kaiserslautern hat Trainer Michael Skibbe mit Blick auf das Heimspiel am Samstag gegen die Schalker von Trainer Felix Magath auch diesmal wieder eine fußballlose Trainingseinheit eingestreut. Von Peppi Schmitt

Jedoch konnten nicht alle mitmachen. Ioannis Amanatidis plagt sich mit einer leichten Muskelverhärtung im Oberschenkel, war nur beim Warmmachprogramm dabei und zog danach einsam seine Kreise. Sein griechischer Landsmann Georgios Tzavellas wollte unbedingt trainieren, wurde aber vom Arzt wegen eines Darminfekts nach Hause geschickt. Während Trainer Skibbe bei Tzavellas mit einer raschen Genesung rechnet, ist fraglich, ob Amanatidis bis Samstag fit wird.

Zugute kommt der Eintracht, dass der Trainer seit Wochen kaum Umstellungen vornehmen muss. So hat sich die Abwehr stabilisiert. Allerdings sind sowohl Maik Franz als auch Tzavellas sind bereits mit vier Gelben Karten belastet und müssen bei der nächsten Verwarnung einmal zuschauen.

Dass die Eintracht bisher in acht Spielen erst neun Gegentore hinnehmen musste, sieht der Trainer allerdings noch nicht als „verlässliche Tendenz“ an. „Aber natürlich arbeiten wir in der Defensive gut“, sagt er, „in Kaiserslautern war ich da sehr zufrieden.“ Nur zwei Chancen konnten sich die Pfälzer erspielen. Skibbe: „Das ist schon gut.“

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