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Eintracht Frankfurt kündigt Dauerkarten-Verkauf an

Bis es bei Spielen von Eintracht Frankfurt so voll auf den Rängen sein wird, müssen sich die Fans noch etwas gedulden. Mindestens 15000 Zuschauer hält Vorstand Axel Hellmann aber für realistisch.
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Bis es bei Spielen von Eintracht Frankfurt so voll auf den Rängen sein wird, müssen sich die Fans noch etwas gedulden. Mindestens 15000 Zuschauer hält Vorstand Axel Hellmann aber für realistisch.

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt bereitet sich auf die Rückkehr der Fans vor. Trotz vieler Fragezeichen soll es jedoch Dauerkarten geben.

Frankfurt – Die Zuschauer kehren zurück in die Fußball-Stadien. Die deutsche Nationalmannschaft kann ihre Spiele gegen Frankreich und Portugal bei der Europameisterschaft vor 14 000 Zuschauern in der Münchner Arena austragen. Die Offenbacher Kickers spielen am Freitag vor 3000 Zuschauern. Natürlich plant auch die Frankfurter Eintracht für die kommende Saison wieder mit der Rückkehr der Fans.

„Wir sind in der Lage, mit einem tauglichen Hygienekonzept bis zu 20 000 ins Stadion zu bringen“, sagt Vorstand Axel Hellmann, „das könnten wir mit den geltenden Abstandsregeln abwickeln.“ Die Konzepte wurden schon im September vorgestellt „und wurden noch einmal verfeinert“.

Eintracht Frankfurt: Dauerkarten für kommende Spielzeit inklusive Teilnahme an Europa-League

Mitte Juni hat die Eintracht einen Gesprächstermin beim Frankfurter Gesundheitsamt. „Dann werden wir die Gesamtentwicklungen und viele Dinge im Detail besprechen“, sagt Hellmann, der bei allen Wünschen und Hoffnungen darauf hinweist, „dass natürlich die letzten Entscheidungen bei der Politik und in unserem Fall auch beim Gesundheitsamt liegt.“ Die Eintracht freilich sei „gut vorbereitet“.

Trotz der noch unklaren Situation wird die Eintracht für die kommende Spielzeit inklusive Teilnahme an der Europa-League Dauerkarten verkaufen. „Wir werden unsere Dauerkarten in den Markt geben“, kündigte Hellmann an. Genauere Informationen werde es Ende dieses Monats geben.

SGE-Vorstand Hellmann: „Weniger als 15 000 Zuschauer kann ich mir kaum vorstellen“

Dass die Eintracht für die letzte Saison mit Zuschauern, 2019/20, 31 000 Dauerkarten verkauft hatte, macht deutlich, wie kompliziert es werden wird, unter den aktuellen Vorgaben eine einigermaßen gerechte Verteilung der Plätze zu bewerkstelligen, zumindest solange es deutliche Zuschauereinschränkungen gibt. Denn von einer vollen Arena mit mehr als 50 000 Zuschauern geht niemand aus. Man müsse aber einen Weg finden, wie man den Zugang von geimpften und getesteten Fans regeln kann. „Da werden der digitale Impfpass, der digitale Nachweis von Testergebnissen und die Abstandsregeln eine Rolle spielen“, erklärte Hellmann, „weniger als 15 000 Zuschauer kann ich mir kaum vorstellen.“

Während die Spieler noch bis Ende des Monats im Urlaub weilen, wird der Lizenzspielerbereich in das neugebaute „Proficamp“ umziehen. „Der Profifußball wird zum Trainingsauftakt umziehen können“, sagt Axel Hellmann, „für die Verwaltung dauert es wegen ein paar Kleinigkeiten noch etwas länger.“ (Von Peppi Schmitt)

Der neue Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, Markus Krösche, bringt aus Leipzig seinen Teammanager mit – und muss auch beim kickenden Personal wichtige Baustellen schließen.

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