SGE-Europa-League-Euphorie in Limassol

5000 Frankfurter fliegen nach Zypern

+
Die Fans von Eintracht Frankfurt werden auch bei Apollon Limassol für Stimmung sorgen.

Frankfurt - 2000 Menschen verfolgen im Schnitt ein Spiel von Apollon Limassol in der zypriotischen Liga. In der Europa League sind es 3000.

Die Heimspiele trägt der Klub auf internationalem Terrain in Nikosia aus, das ist die Stätte, an der die Eintracht 2013 aufschlug und gegen Apoel Nikosia einen 3:0-Erfolg einfuhr.

Damals hatten sich rund 2300 Eintracht-Fans auf den Weg nach Nikosia gemacht, am Donnerstag (18.55 Uhr) werden es doppelt so viele sein, manche gehen sogar von 5000 Frankfurtern aus. „Für Zypern ist das eine gewaltige Zahl“, sagt Vorstand Axel Hellmann.

Und es gibt eine Wechselwirkung zwischen der Begeisterung für die internationalen Auftritte auf den Rängen und der Ernsthaftigkeit auf dem Rasen. Die Maximalausbeute von neun Zählern aus drei Spielen ist Beleg dafür. Mit einem weiteren Sieg stünde die Eintracht bereits im Sechzehntelfinale.

Etwas Sorgen bereitet die dünne Personaldecke. Es wird knapp, einen 18 Spieler umfassenden Kader zusammenzustellen. Profis wie Marco Fabián, Allan Souza oder Branimir Hrgota dürfen international nicht spielen. Auf der Liste stehen hingegen Langzeitverletzte wie Chico Geraldes und Goncalo Paciencia und Angeschlagene wie Simon Falette, Lucas Torró und Deji Beyreuther. Die guten Nachrichten: Gelson Fernandes und Mijat Gacinovic sind wieder einsatzfähig. Auch Marco Russ soll die Reise mit antreten.

Bilder: Eintracht gewinnt gegen Apollon Limassol

Doch die Partie in Nikosia wird nicht nur sportlich von besonderer Bedeutung sein, für die Verantwortlichen geht es auch darum, wie sich die Frankfurter Anhänger in der Stadt präsentieren. „Das hat eine Relevanz für Rom“, erklärt Vorstand Hellmann. „Unser Verhalten auf Zypern wird eine gewaltige Rolle spielen, ob es in Rom noch etwas Beinfreiheit gibt oder nicht. Wir sind unterm Brennglas.“ (dur/sp)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare