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Europapokal: Martin Hinteregger gegen Salzburg gesperrt

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Darf gegen seinen Ex-Klub nicht ran: Martin Hinteregger, der mittlerweile bei der Eintracht zum Fan-Liebling mutiert ist. 

Die Duelle von Eintracht Frankfurt gegen Salzburg sind besonders für Trainer Hütter. Doch ohne Hinteregger wird seine Aufstellung durcheinander geworfen.

Frankfurt - Das Spiel in Dortmund war kaum vorbei, da wusste Adi Hütter schon, was in Salzburg los war. Der österreichische Europapokal-Gegner der Frankfurter Eintracht, national als „Red Bull“ unterwegs, international schlicht der FC Salzburg, hatte das Spitzenspiel in der Alpenrepublik gegen den Linzer ASK mit 2:3 verloren und damit gleichzeitig auch die Tabellenführung. 

Eintracht Frankfurt (SGE): Duelle gegen Salzburg für Hütter etwas besonderes

Das hat bei der Eintracht für ein wenig Beruhigung gesorgt. In Topform scheint der österreichische Meister nach den Abgängen der Topspieler Takumi Minamino (FC Liverpool) und Erling Haaland (Borussia Dortmund) auch nicht zu sein. „Ich bin sicher, dass wir am Donnerstag vor ausverkauftem Haus ein anderes Bild abgeben werden“, sprach der Frankfurter Trainer dann aber lieber doch von seiner eigenen Mannschaft.

Für Hütter sind die Duelle gegen Salzburg (Rückspiel am 27. Februar) etwas ganz Besonderes. Dort hat er Fußball gespielt, dort hat er erfolgreich trainiert, das Double gewonnen, und dort ist sein Lebensmittelpunkt. Hütter kennt sich also aus mit Salzburg und den Salzburgern. Und so wird er seine Mannschaft noch detaillierter einstellen können als zu „normalen“ Spielen. 

Eintracht Frankfurt: Wie spielt die SGE gegen Salzburg?

Die erste Aufgabe wird es sein, die beste Aufstellung für diese Herausforderung zu finden. Die grundsätzliche Frage lautet: Weiter mit Viererkette, obwohl Martin Hinteregger ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub wegen dreier gelber Karten gesperrt ist. Oder zurück zur Dreierkette, dann wäre wieder Platz für Makoto Hasebe. Als Hinteregger-Vertreter steht ja Stefan Ilsanker befreit, auch ein ehemaliger Salzburger. 

Weitere Wechsel wären möglich. Nach den Leistungen von Touré und Ndicka in Dortmund, wären Wechsel auf den Außenverteidigerpositionen im Grunde logisch. Danny da Costa und Erik Durm würden bereitstehen. Aber Hütter ist nicht für „Schnellschüsse“ bekannt.

SGE: Eintracht Frankfurt sollte ohne Gegentor bleiben

Die besondere Europapokal-Arithmetik schreibt eine „kontrollierte Offensive“ vor. Es geht vor allem darum, ohne Gegentor zu bleiben, und mit einem Sieg, egal wie knapp oder hoch, gute Voraussetzungen fürs Weiterkommen zu schaffen. Da könnte es Hütter auch mal wieder mit zwei Spitzen versuchen.

ps

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