Florida-Splitter

Das gibt es Neues aus dem Trainingslager von Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurt hat im Trainingslager in Florida ein volles Programm.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt bereitet sich im Trainingslager in Florida auf die Rückrunde der Bundesliga vor. Am Rande des Trainings findet unser Reporter immer wieder spannende Geschichten. Alle Neuigkeiten rund um das Trainingslager der Adler gibt's in unseren Florida-Splittern.

  • Eintracht Frankfurt bereitet sich noch bis zum 13. Januar im Trainingslager in Florida auf die Rückrunde vor. 
  • Zwei Testspiele gegen den FC Sao Paulo (Donnerstag, 1 Uhr MEZ in Tampa) und Flamengo Rio de Janeiro (Samstag, 22 Uhr MEZ in Orlando) stehen im Rahmen des „Florida-Cups“ auf dem Programm.
  • Alle Neuigkeiten finden Sie hier:

+++ 10. Januar +++

+++ Nette Aussicht

Das Al Lang Stadion von Saint Petersburg offenbart einen direkten Blick auf den Hafen der Stadt. Wenn die Eintracht am Donnerstag um 19 Uhr Ortszeit dort zum ersten Spiel des Florida Cups gegen die Brasilianer vom FC Sao Paolo antritt, dann werden die Profis vermutlich nicht nur den perfekt hergerichteten Rasen bestaunen, sondern auch die nette Aussicht.

+++ Trabender Torro

Neben Mijat Gacinovic, Allan Souza und Timothy Chandler trabt auch Lucas Torro um den Platz, wenn auch langsam. Der spanische Mittelfeldspieler hatte sich Mitte November einer Leistenoperation unterziehen müssen. Noch sind die Joggingeinheiten rar gesät, Torro verbringt die meiste Zeit im Kraftraum.

+++ Wechselwilliger Fabián

Marco Fabián will eine zeitnahe Entscheidung über seine Zukunft treffen. Der mexikanische Mittelfeldspieler, der in der Hinrunde nur einmal zum Einsatz gekommen war, bekräftigte erneut, die Eintracht noch in der Winterpause verlassen zu wollen: „Die nächste Woche ist sehr wichtig für mich“, sagte er.

+++ Enttäuschender Allan

Auf vier Einsätze kam Allan Souza in der Hinrunde. Nun ist der vom FC Liverpool ausgeliehen Mittelfeldspieler auch noch am Knie verletzt. Er rechne damit, in knapp zehn Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. „Ich will auf dem Platz helfen“, so Allan.

+++ 8. Januar +++ 

+++ Sportvorstand als Ballholer

Während sich Sportdirektor Bruno Hübner mit Handy am Ohr meist im Schatten der Auswechselbank versteckt, ist Fredi Bobic auffallend um Kontakt zu den Spielern bemüht. Und da er ja schon mal da ist, übernimmt der Sportvorstand auch gerne mal den Job als Zeugwart und räumt Stangen und Bälle zur Seite.

+++ Urlaub im Trainingslager

Von Frankfurt bis nach Bradenton ist es eine weite Strecke, rund 7800 Kilometer Luftlinie. Doch es gibt jene Fans, die jeden noch so weiten Weg für ihre Eintracht auf sich nehmen. Am ersten Trainingstag waren es noch drei an der Zahl, an den darauffolgenden bis zu 30.

Bilder: Eintracht verliert im Florida Cup

+++ Eistonne als Badewanne

Unweit des Platzes steht eine Eistonne parat, um die strapazierten Muskeln zu kühlen. Goncalo Paciencia, Simon Falette und Timothy Chandler, Quatschköpfe des Teams, stimmen in der Eistonne sitzend gerne das eine oder andere Liedchen an.

+++ Kein Zutritt für Späher

Am Mittwoch, das hat Trainer Adi Hütter schon angekündigt, da will er seine Ruhe haben. Am Tag vor dem ersten Spiel beim Florida-Cup wird die Eintracht eine Trainingseinheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolvieren. Dumm gelaufen für die Mannschaften von Flamengo und Sao Paulo - jetzt haben sie extra Späher nach Bradenton entsandt.

+++ 7. Januar +++

+++ Fußballplätze überall

Die IMG-Akademie, in der die Frankfurter Profis trainieren, ist riesig. Es gibt einen Golfplatz, etliche Tenniscourts, Basketballhallen und 18 Fußballfelder, die sich an- und nebeneinander aufreihen. „Das ist der Wahnsinn“, sagt Fredi Bobic und erkennt freilich noch ein bisschen Steigerungspotenzial: „Der FC Chelsea hat 40 Plätze.“

+++ Charly und der Pokal

Auch der Nachwuchs übt fleißig am Ball. Eintracht-Legende Charly Körbel ist mit seiner Fußballschule vor Ort und trainiert mit den US-amerikanischen Jugendlichen. Was dabei natürlich nicht fehlen darf? Der extra mitgebrachte DFB-Pokal als beliebtes Fotomotiv.

+++ Windige Angelegenheit

Was braucht ein Fernsehreporter bei einem Interview? Vor allem gute Bilder und einen verständlichen Ton. Letzterer war eher mäßig, als sich Kevin Trapp den Fragen der Medien stellte. Nicht nur, dass der Wind ins Mikro pfiff. Auch hatte der Nationaltorhüter gerade angesetzt, als ein eifriger Mitarbeiter der Akademie zum Bohrer griff.

+++ Verspäteter Profi

Am Sonntag war der letzte Profi im Trainingslager eingetroffen und mischte gleich mit: Carlos Salcedo, der mexikanische Abwehrmann, reiste aus „privaten Gründen“, einen Tag später an. (dani)

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