Franz behebt Kopfballsorgen

Frankfurt ‐ „Schalke ist abgehakt“, sagte Michael Skibbe gestern beim ersten Training der Frankfurter Eintracht der neuen Woche. Die Konzentration gelte nun ganz dem Auswärtsspiel am Samstag in Hannover. Von Peppi Schmitt

Dort erwarte die Eintracht eine Mannschaft, „deren Blockade nach dem ersten Sieg seit Monaten womöglich gelöst worden ist.“

An Personal wird es dem Frankfurter Trainer diesmal nicht mangeln. Abwehrrecke Maik Franz wird wohl rechtzeitig fit werden. Es ist bald zwei Wochen her, da hatte er sich bei einem Zusammenprall mit einem „Dummy“ eine tiefe Risswunde unter dem linken Knie zugezogen. In Stuttgart und gegen Schalke hat Franz gefehlt und wurde besonders bei Kopfballduellen schmerzlich vermisst.

Nicht beim Training waren Patrick Ochs (Adduktorenproblem) und Nikos Liberopoulos (Kniebeschwerden). Ochs soll heute wieder trainieren. Liberopoulos wird ein paar Tage pausieren. Den Platz des Griechen hat Martin Fenin eingenommen. Nach viermonatiger Pause und einem Kurzeinsatz gegen Schalke könnte Fenin bald wieder ein Kandidat für die Anfangsformation sein. Ioannis Amanatidis hat gestern eine erste Laufeinheit mit Reha-Trainer Michael Fabacher absolviert. „Ich drücke ihm die Daumen, dass das Knie hält“, sagt Skibbe, „das ist das wichtigste und nicht, wann er zum ersten Mal wieder spielen kann.“ Während bei optimalem Heilungsverlauf bei Amanatidis eine kleine Chance besteht, am Ende dieser Saison noch den einen oder anderen Kurzeinsatz zu bekommen, ist die Spielzeit für Zlatan Bajramovic (Fersenoperation) und Aleksandar Vasoski (Knorpelschaden im Knie) beendet. „Sie sind noch weit, weit weg von normalem Training“, sagt der Trainer, „in dieser Saison wird das nichts mehr.“

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