Eintracht-Neuzugänge fast alle Volltreffer

Frecher Hund und magisches Dreieck

+

Frankfurt - Es ist fast auf den Tag genau ein Jahr her, da hat die Frankfurter Eintracht am 18. Dezember 2011 beim FC St. Pauli mit 0:2 verloren. Von Peppi Schmitt

Nur auf Platz drei der 2. Liga haben die Hessen überwintert, punktgleich mit dem FC St. Pauli und dem SC Paderborn, einen Punkt hinter der Spielvereinigung Greuther Fürth, drei hinter Fortuna Düsseldorf. Das Ende ist bekannt, die Eintracht schaffte schon drei Spieltage vor Schluss der Saison den direkten Aufstieg in die Bundesliga und hat in der Erstklassigkeit nun die beste Hinrunde seit knapp 20 Jahren gespielt.

Neue Mannschaft auf dem Platz

Heute steht eine neue Mannschaft auf dem Platz mit neuen Spielern und neuen Stars. Nicht alle Neuzugänge waren Volltreffer, aber die meisten. Fast unmöglich, den besten Spieler unter all den guten herauszufinden:

- Ist es der famose Torwart Kevin Trapp, der es tatsächlich geschafft hat, den „ewigen“ Oka Nikolov abzulösen? Dem U21-Nationalspieler ist nicht ein einziges der 27 Gegentore anzukreiden, dafür hat er in vielen Spielen mit fantastischen Paraden die Erfolge erst ermöglicht. Der „Kicker“ führt ihn in der Notenrangliste als Nummer eins der deutschen Torhüter.

- Oder ist es Innenverteidiger Carlos Zambrano, der mit 23 Jahren schon zum Abwehrchef aufgestiegen ist? Auf Schalke war der Peruaner nur Mitläufer, beim FC St. Pauli unberechenbar. In Frankfurt hat ihn Trainer Veh gezähmt, nennt ihn einen „frechen Hund“.

- Oder ist es der linke Verteidiger Bastian Oczipka, dem Bayer Leverkusen mehr als eine Träne nachweint? Kein anderer in der Liga interpretiert diese Position so offensiv. Er hat schon acht Tore vorbereitet.

- Oder sind es die Außen Stefan Aigner und Takashi Inui? Sie bereiten nicht nur Tore vor, sie treffen auch selbst. Der kraftvolle Aigner sechsmal, die japanische „Zaubermaus“ Inui fünfmal.

- Und da ist noch das Herzstück des Teams, das „magische Dreieck“ im defensiven und offensiven Mittelfeld. Der famose Ex-Offenbacher Sebastian Rode. Der Spielführer und Spielmacher Pirmin Schwegler, der so gut spielt wie noch nie und als großer Kämpfer vorangeht. Und der elffache Torschütze Alexander Meier, der die Herzen der Fans im Sturm erobert hat.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare