Ziel Europa League

Kommentar: Höchste Gefahr

Das war’s dann mit der Champions League. Noch vor ein paar Wochen hatten die Fans der Frankfurter Eintracht von der Königsklasse geträumt. Aber nach der dritten Niederlage in Folge ist Platz vier nicht mehr möglich und Platz sieben, also die Europa League, in höchster Gefahr. Von Jochen Koch

Ist der Absturz nur eine Frage des Könnens, oder auch des Wollens? Die Frankfurter hinterlassen nicht den Eindruck, als wollten sie unbedingt Europa League spielen.

Bis zum 13. April hatte die Eintracht eine Riesensaison gespielt, dann hatte Niko Kovac mit seiner Wechselankündigung den Verein in die Krise gestürzt. Spätestens nach dem Desaster gegen die Münchner C-Auswahl sind Zweifel angebracht, dass Kovac die Mannschaft noch begeistern kann. Dass Kovac die Pleite seiner Mannschaft erst weglächelte, dann schönredete und erst viel später die richtigen, deutlichen Worte fand, dürfte die Distanz zu den Verantwortlichen nochmals vergrößert haben. Das Vertrauen der Fans hatte der Noch-Trainer (Stand jetzt) schon länger verspielt.

Im Finale des DFB-Pokals werden die Bayern nicht mit der C-, sondern mit der A-Auswahl antreten. Das könnte für die Eintracht und den zukünftigen Münchner Trainer ein bitterer Abend werden. Um sich das zu ersparen, wäre eine Trennung von Kovac und der Eintracht vor den letzten drei Spielen keine Überraschung und könnte der verunsicherten Mannschaft vielleicht noch einmal den nötigen Schub verleihen.

Eintracht Frankfurt unterliegt bei Bayern München: Bilder

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