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Eintracht Frankfurt mit fast komplettem Kader gegen Arminia Bielefeld

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Von: Peppi Schmitt

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Bald Teamkameraden: Die Eintracht hat Ansgar Knauff (hier rechts im Duell mit Jan Petter Hauge) von Borussia Dortmund ausgeliehen.
Bald Teamkameraden: Die Eintracht hat Ansgar Knauff (hier rechts im Duell mit Jan Petter Hauge) von Borussia Dortmund ausgeliehen. © hübner

Eintracht-Trainer Glasner freut sich über guten Konkurrenzkampf. Einen Tag vor dem Bielefeld-Spiel wird Ansgar Knauff aus Dortmund ausgeliehen.

Frankfurt – Ein Punkt aus den ersten beiden Spielen, so hat die Frankfurter Eintracht in der Hinrunde abgeschnitten. Und genauso ist sie nun auch in die Rückrunde gestartet. Nach Dortmund (zwei Niederlagen) und Augsburg (zwei Unentschieden) ist nun am heutigen Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) Arminia Bielefeld der nächste Gegner. Auf der Alm schaffte die Eintracht am 28. August nur ein 1:1, jetzt soll es mehr sein, um wieder den direkten Anschluss an die internationalen Plätze herzustellen.

„Bei allem Respekt vor der Arminia, wir wollen natürlich unbedingt gewinnen und werden auf Sieg spielen“, kündigt Trainer Oliver Glasner an. Personell gibt es einen gravierenden Unterschied zum Hinspiel. Damals fehlte Filip Kostic, weil er wegen seines geplatzten Wechsels nach Rom in den „Streik“ getreten war. Diesmal ist Kostic wieder dabei, nachdem er eine Corona-Erkrankung überwunden hat. Genau wie Torwart Kevin Trapp und Verteidiger Danny da Costa hat Kostic am Donnerstag am Mannschaftstraining teilgenommen.

Der Eintracht-Trainer wird also, Stand Donnerstag mit Blick auf die Infektionslage, (fast) mit seinem kompletten Kader arbeiten können. Nur Christopher Lenz und Jens-Petter Hauge müssen auf ihre Comebacks noch ein paar Tage warten. Martin Hinteregger, der sich mit „leichten Schmerzen“ am Schambein plagt, hat beim Abschlusstraining mitgewirkt.

Den Trainern gefallen solche Konkurrenzkonstellationen, denn sie befördern in aller Regel das Leistungsniveau. Glasner ist überzeugt, dass bei der Eintracht auch keine Disharmonien aufkommen, wenn der eine oder andere mal draußen sitzt. So habe Martin Hinteregger auf den Bankplatz und Kurzeinsatz von Augsburg „die richtige Reaktion gezeigt und war auf dem Platz sehr präsent“, wie Glasner berichtete. Der Eintracht-Trainer ist in der glücklichen Lage, vier ausgezeichnete Abwehrspieler für die Dreierkette zur Verfügung zu haben. „Jeder ist mal draußen“, sagt Glasner. Einzig Evan Ndicka hat immer gespielt, wenn er gesund war. Er kommt an den ersten 19 Spieltagen auf 17 Startelfeinsätze. Hinteregger immerhin auf 15, Tuta auf elf und Makoto Hasebe auf acht. Zudem durfte auch der kampfstarke Stefan Ilsanker zweimal beginnen.

Ähnlich eng geht es im defensiven Mittelfeld zu. Während der Hochphase der Hinrunde bildeten Djibril Sow und Kristijan Jakic „das Herz“ der Mannschaft. Inzwischen hat Sebastian Rode nach überstandenen Knieproblemen wieder den Anschluss geschafft. Der Kapitän ist bei Glasner gesetzt und wird auch gegen Bielefeld an der Seite von Sow beginnen. Jakic ist erster „Einwechsler“. Er komme nach Corona-Erkrankung und einer leichten Fußverletzung „Tag für Tag besser in Schuss.“

Für die Flügel hat die Eintracht am Donnerstag noch den 20 Jahre alten Dortmunder Ansgar Knauff für eineinhalb Jahre auf Leihbasis verpflichtet. Eine Kaufoption wurde nicht vereinbart. „Ansgar passt mit seinem Tempo und seinem Spielverständnis sehr gut in unsere Mannschaft“, sagt Sportvorstand Markus Krösche, „er ist in der Lage, uns auf den Außenbahnen sofort zu helfen.“

Voraussichtliche Aufstellungen:

Eintracht Frankfurt: Trapp - Tuta, Hasebe, Ndicka - Sow, Rode - Chandler, Lindström, Kamada, Kostic - Borré

Arminia Bielefeld: Ortega - Brunner, Pieper, Nilsson, Andrade - Prietl, Castro - Wimmer, Okugawa, Krüger - Serra

Von Peppi Schmitt

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