„Karlsruhe können wir schlagen“

Frankfurt - (sp) Alle Augen waren auf Patrick Ochs gerichtet. Wie würde der Verteidiger der Frankfurter Eintracht beim Training mit der schützenden Schiene an der rechten Hand zurechtkommen? „Gut“, sagt Ochs selbst nach dem ersten Testlauf, „ich hatte kein Probleme“. In Zweikämpfe ist Ochs gegangen, er hat gegrätscht und ist auch Kopfballduellen nicht ausgewichen.

Trainer Friedhelm Funkel war positiv überrascht, hat Ochs' Leistung dennoch nur vorsichtig als „ganz ordentlich“ bezeichnet. Es sieht ganz danach aus, dass der Verteidiger trotz des gegen Wolfsburg erlittenen Mittelhandbruchs morgen beim Auswärtsspiel in Karlsruhe dabei sein kann. Patrick Ochs geht jedenfalls fest davon aus, „dass es klappt“.

Viele andere personelle Fragen ließ der Frankfurter Trainer auch gestern wieder unbeantwortet. Bellaid oder Vasoski? Meier, Caio oder doch Inamoto? Mit Korkmaz oder ohne? „Abwarten“, sagt Funkel nur, „ich habe mich noch nicht entschieden.“

Betont ruhig versucht der Fußball-Lehrer die Bedeutung des Spiels beim Tabellenvorletzten Karlsruher SC herunterzuspielen. Eine besondere Brisanz könne er „nicht erkennen“, dafür sei es noch zu früh in der Saison. Derzeit hat die Eintracht drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz „Karlsruhe ist eine Mannschaft, die wir schlagen können“, sagt Funkel.

Offene Kritik übte der Coach an Martin Fenin. „Ich habe nichts gegen Schlitzohrigkeit, aber Martin übertreibt es. Er fällt ja auch immer so spektakulär und theatralisch“, sagte er über den tschechischen Stürmer. „Und wer das häufig macht, verliert an Glaubwürdigkeit bei den Schiedsrichtern.“

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare