„Wir wollen durch die Gruppenphase marschieren“

Klare Ansage von Eintracht-Sportvorstand Bobic zur Europa-League

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Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic - hier beim Empfang am Frankfurter Römer nach dem DFB-Pokalsieg -, sieht eine Verantwortung gegenüber den Fans auch in der Europa-League.

Frankfurt - Fredi Bobic hat die Vorstellung des neuen Trainers am Mittwochmittag auch zu einigen deutlichen Positionierungen genutzt. Der Sportvorstand der Frankfurter Eintracht hat allen Anhängern versprochen, auch für die nächste Saison wieder einen guten Kader zusammenzustellen.

 „Wir müssen nicht von Ausverkauf oder Aderlass reden“, sagte Bobic, „wir haben ein sehr gutes Gerüst und müssen nur punktuell ansetzen“. Allerdings sei es im Profifußball nie ausgeschlossen, “dass noch etwas passiert, weil es ja größere Haie gibt als wir kleinen Fische.“

Bislang haben die Frankfurter mit Torwart Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen), Außenspieler Marius Wolf (Borussia Dortmund) und Alexander Meier (kein neuer Vertrag) drei wichtige Spieler verloren. Mit Frederik Rönnow (Bröndby IF) wurde ein neuer Torwart verpflichtet.

„Wir wollen den Kader qualitativ noch besser besetzen“, kündigte Bobic an. Bei der Umsetzung mache er sich keine großen Sorgen, es gebe „genügend gute Spieler auf dem Markt.“ Dem neuen Trainer hat Bobic zwei Ziele vorgegeben. „Die Bundesliga ist unser täglich Brot“, sagte er, „aber Europa wollen wir ernst nehmen und durch die Gruppenphase marschieren.“ Die Eintracht spiele da nicht nur für sich selbst und die Fans, sondern auch für die ganze Liga. Bobic: „Da haben wir eine Verantwortung.“

Die coolsten Eintracht-Sprüche nach dem Pokalfinale

In den nächsten Tagen werde er nun mit Manager Bruno Hübner, Kaderplaner Ben Manga und Adi Hütter weitere Personalfragen besprechen. „Wir wollen das Maximum herausholen“, kündigte der Eintracht-Boss an. (ps)

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