Für die Eintracht steht viel auf dem Spiel

Kommentar: Dem Rausch im Europapokal folgt der Kater

Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club muss Kovac liefern. Für die Eintracht steht auch noch viel, oder sogar alles auf dem Spiel.

Na also, die Bundesliga kann ja doch noch spannend sein. Nach sechs Jahren, in denen im „Titelkampf“ nur die Frage offen war, wann werden die Bayern Meister, fällt diesmal erst am letzten Spieltag, kommenden Samstag, die Entscheidung über den neuen Meister. Damit verbunden sein wird auch die Entscheidung in München, wer die Bayern nächste Saison trainiert. Verspielt der deutsche Rekordmeister gegen die Frankfurter Eintracht den Zwei-Punkte-Vorsprung und die Meisterschaft, dann hat Niko Kovac keine Zukunft mehr in München.

Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club muss Kovac liefern. Für die Eintracht steht auch noch viel, oder sogar alles auf dem Spiel. Berauscht von den internationalen Spielen droht nun in der Bundesliga der große Kater. Die Champions League-Qualifikation hat die Mannschaft von Adi Hüter nach der Niederlage gegen Mainz nicht mehr selbst in der Hand. Und wenn es ganz schlecht läuft (um nicht zu sagen normal), dann fliegt die Eintracht sogar ganz aus den internationalen Rängen.

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Europapokal ohne Frankfurt, man mag es sich nicht vorstellen. Aber für die vielen kräftezehrenden Auftritte, für die Doppelbelastung, die einige Spieler an die Grenzen des Machbaren getrieben hat, zahlen die Frankfurter im Endspurt einen sehr hohen Preis.

Von Jochen Koch

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