Verpflichtung von Srdjan Lakic

Kommentar: Ein teures Missverständnis

Frankfurt - Eintracht Frankfurt und die Stürmer-Suche: Das ist längst eine unendliche Geschichte. Allein seit Armin Veh 2011 das Traineramt übernahm, kamen zwölf etatmäßige Angreifer zum Einsatz. Neun davon mussten gehen. Von Christian Düncher

Nummer zehn in der wenig ruhmreichen Auflistung wird Srdjan Lakic sein. Dabei war der Kroate ein Wunschspieler des Trainers, der ihn unter anderem als Riesen-Kopfballspieler angepriesen hatte. So mancher Fan wird sich inzwischen fragen, wen Veh seinerseits meinte. Ob sich der Trainer getäuscht hat oder es an Lakic lag, ist aber egal. Fest steht, dass diese Personalentscheidung ein teures Missverständnis war. Weitere Fehlgriffe dieser Art sollte die Eintracht trotz der zusätzlichen Einnahmen aus der Europa League vermeiden. Andernfalls macht sie sich das Leben schwer.

Dass Lakic nun beim Hamburger SV im Gespräch ist, rundet die Sache ab. Gegen die Hanseaten gab er sein Debüt für die Eintracht und erzielte beim 2:0 beide Tore. In den 21 Spielen danach folgten nur noch zwei weitere Treffer. Das ist für beide Seiten enttäuschend.

Eintracht-Zeugnis gegen Berlin

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