Team landet zu 34,7 Prozent auf einem Abstiegsplatz

Laut Algorithmus: Eintracht steigt diese Saison ab

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Frankfurt - Eintracht Frankfurt steigt in der kommenden Bundesligasaison 2017/18 ab - also theoretisch. Das errechnete zumindest das Hamburger Unternehmen „Goalimpact“.

Dass im Fußball grundsätzlich alles möglich sei, ist bekannt. Das Hamburger Unternehmen „Goalimpact“ errechnet jedoch Fußball-Wahrscheinlichkeiten und kommt für kommende Saison zu einem klaren Ergebnis: Die Absteiger lauten Eintracht Frankfurt und Werder Bremen. Ein Algorithmus hat alle 306 Partien der Bundesligasaison analysiert. Wenig überraschend ist Bayern München der Favorit auf die Meisterschaft. Dahinter folgen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen. Für das Team von Niko Kovac geht es theoretisch in den Abstiegskampf. Besonders bitter: „Goalimpact“ errechnet für Frankfurt den letzten Tabellenplatz. Laut Algorithmus landet die Eintracht zu 34,7 Prozent auf einer der beiden letzten Positionen, Werder zu 28,4 Prozent. Ebenfalls zittern müssten zudem der SC Freiburg und der Hamburger SV.

So funktioniert der Algorithmus

Die „Goalimpact“-Tabelle der Bundesliga nach 34 Spieltagen.

„Goalimpact“ errechnet die Leistungsstärke eines jeden Spielers. Über 400.000 Spieler aus 66 Ländern hat das Unternehmen in seiner Datenbank. Woche für Woche werden neue Spielergebnisse hinzugefügt. Alles, um möglichst genaue Vorsagen über den Einfluss jedes einzelnen Spielers und damit über den Ausgang einer Partie treffen zu können. Einfach gesagt: Wie beeinflusst ein Spieler den Ausgang eines Spiels? Wie ist die Tordifferenz der Mannschaft, wenn Spieler A, B oder C auf dem Feld steht? Andere Statistiken wie etwa die Zweikampfstärke, die Passquote oder Torschüsse spielen dabei keine Rolle. Die Bewertung wird zudem anhand der Werte der Mannschaftskollegen und der Stärke des Gegners angepasst. Übrig bleibt der sogenannte „Goalimpact“ des Spielers. Die Goalimpacts aller Spieler eines Kaders werden addiert und im Anschluss wird der Durchschnitt gezogen. Daraus entsteht ein Gesamtwert für eine Mannschaft. Bei Eintracht Frankfurt ergibt die Analyse nach der Saison 129,1 (siehe Tabelle).

Eintracht Frankfurt feiert Saisoneröffnung: Bilder 

Die Wahrheit liegt jedoch wie immer auf dem Platz: Einen Erfolg wie beim SC Freiburg oder die schwachen Leistungen des VfL Wolfsburg in der vergangenen Saison, konnte „Goalimpact“ nicht errechnen. Das lässt Eintracht-Fans für die kommende Bundesligasaison 2017/18 aufatmen. (dr)

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