Armin Veh lehnt Medienchef Oliver Forster ab

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FRANKFURT - Armin Veh ist trotz des sportlichen Erfolgs sauer. Grund: Der Erfolgstrainer der Eintracht will nicht mit dem neuen Medienchef Oliver Forster zusammenarbeiten.

Den 45 Jahre alten Journalisten hatte der Klub als „Leiter des Bereichs Medien- und Öffentlichkeitsarbeit“ für die neue Saison eingestellt, gegen den Willen des Trainers und der sportlichen Leitung. Forster soll vor allem das Projekt „Eintracht web.TV“ nach vorne bringen. „Wir freuen uns, einen so erfahrenen Fußballjournalisten für die Eintracht gewinnen zu können, zumal die Aufgaben im Bereich der neuen Medien in der Bundesliga vielfältiger geworden sind“, sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen im April.

Veh fasst diese Wahl als persönlichen Affront auf, hatte er doch, ebenso wie Sportdirektor Bruno Hübner übrigens, nach eigener Aussage explizit den zuletzt bei „Liga-Total“ und „Sport 1“ angestellten Forster abgelehnt. Ein persönliches Gespräch hat es seitdem nicht gegeben, Veh lehnt dies kategorisch ab. Der Trainer geht sogar so weit, dass er seine eigene Zukunft bei der Eintracht in Frage stellen würde, sollte der Klub sich nicht einsichtig zeigen und Forster von der Bundesliga-Mannschaft fernhalten. Nach Vehs Wunsch sollen wie bisher die Pressesprecherin Ruth Wagner und Pressesprecher Carsten Knoop verantwortlich bleiben. „Mir ist das ein Rätsel, dafür habe ich keine Erklärung“, sagt Forster, „ich habe alle Begegnungen mit Armin Veh bisher sehr positiv in Erinnerung.“ Forster soll am 15. Juni mit seiner Arbeit bei der Eintracht beginnen.

sp

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