Viel Lob für Stefan Ilsanker

Mann für alle Fälle erstaunt mit Monstergrätsche

Stefan Ilsanker hielt die Abwehr zusammen.
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Stefan Ilsanker hielt die Abwehr zusammen.

Beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart hatte Stefan Ilsanker den verletzten Tuta als rechter Innenverteidiger gut vertreten. Diesmal musste der Österreicher für seinen verletzten Landsmann Martin Hinteregger in der Zentrale ran - und machte seine Sache gut.

Frankfurt - Der 31 Jahre alte Ilsanker hielt die Abwehr zusammen, gewann gefühlt alle Zweikämpfe und sorgte mit einer Monstergrätsche gegen Justin Kluivert für Erstaunen. Er ist Eintrachts „Mann für alle Fälle“. Es sind Spiele wie in Leipzig, die Ilsanker liebt, harter, ehrlicher, kerniger Fußball. Der Trainer sprach ein „Riesenkompliment“ aus. „Wie er gespielt und seine Rolle interpretiert hat, war einfach toll“, sagte Adi Hütter. Kollege Trapp staunte. „Ilse hat ein Superspiel gemacht, er war überall da, wo es gefährlich wurde“, sagte der Torwart.

Der Eintracht-Coach hatte mit der Entscheidung, Ilsanker in die Abwehrmitte zu stellen und Makoto Hasebe im Mittelfeld zu lassen, die richtige Entscheidung getroffen, auch wenn am Anfang viel Sand im Getriebe war. Es dauerte bis in die zweite Halbzeit, ehe sich viele Spieler an die veränderten Aufgaben gewöhnt hatten. „Wir mussten uns erst reinfinden“, sagte Djibril Sow.

Das galt freilich für Ilsanker am wenigsten, er war von Anfang an da. Und Hasebe half auch mit fortschreitender Spielzeit immer öfter mit, die Zentrale zu schließen. Ilsanker war an alter Wirkungssstäte natürlich zufrieden. „Ich denke, es ist ein guter Punkt“, sagte er, „zum Schluss hatten wir ein bisschen mehr Luft als die Leipziger, da wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.“ sp

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