Borreliose-Erkrankung überwunden

Nach dem Schock: Meier fasst wieder neuen Mut

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Alexander Meier

Augsburg - Der Schock saß tief bei Alex Meier (34), als er am Mittwoch gemeinsam mit den Ärzten in der Augsburger Hessing-Klinik und der Eintracht und im Absprache mit dem Verein die Entscheidung fällen musste, sich erneut am der rechten Ferse operieren zu lassen. Von Peppi Schmitt

"Ich war natürlich sehr enttäuscht, dass ich wieder unters Messer musste", sagte er heute, "aber es hat keine andere Lösung mehr gegeben und was gemacht werden muss, muss halt gemacht werden." Am Tag nach der Operation, die von Dr. Martin Jordan durchgeführt wurde, war Meier schon wieder munter. "Mir geht es ganz gut", sagte er, "ich habe viel geschlafen nach der OP und mich schon ganz gut erholt." Inzwischen haben den Kapitän der Eintracht viele Mut machende SMS und Telefonate erreicht, unter anderem auch von seinem ehemaligen Trainer Armin Veh, der ja nur ein paar Kilometer entfernt von der Hessing-Klinik in Augsburg wohnt. "Ich werde auf jeden Fall auf den Platz zurückkehren", sagt Meier entschlossen, "dafür gebe ich alles." Vom Karriereende will er nichts wissen.

In der offiziellen Presseerklärung der Eintracht wurde die Hoffnung geäußert, dass Meier bei gutem Heilungsverlauf bis zum Februar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. "Wenn die Schmerzen endlich weg sind, gehe ich auch davon aus, dass es klappen kann", sagt Meier. Aktuell trägt er noch eine Schiene, schon an diesem Wochenende wird er nach Frankfurt zurückkehren und die Reha beginnen. Und es gibt noch eine gute Nachricht von und für Alex Meier: Die im Sommer festgestellte Borreliose-Erkrankung scheint überwunden. "Die letzten Blutwerte waren in Ordnung", sagt Meier, "das ist wieder Okay".

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