„Natürlich können wir Werder schlagen“

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Muss auch weiterhin den Alleinunterhalter im Sturmzentrum geben: Nikos Liberopoulos.

Frankfurt ‐ „Die Erwartungshaltung der guten Tat ist, dass alle weitere gute Taten sehen wollen.“ Dieser Satz könnte von Heribert Bruchhagen stammen. Doch gesagt hat ihn gestern Michael Skibbe. Von Peppi Schmidt 

Vor dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen hat der Trainer der Frankfurter Eintracht noch einmal auf die gegenüber dem letzten Sommer veränderten Rahmenbedingungen hingewiesen. „Fünf Spieler sind diesmal von vorneherein nicht dabei, die uns zu Saisonbeginn noch zur Verfügung gestanden haben“, sagt Skibbe. Beim überraschenden 3:2 in Bremen hatten Ioannis Amanatidis (2) und Martin Fenin die Tore erzielt, Aleksandar Vasoski eine viel beachtetes Comeback gegeben und Zlatan Bajramovic und Markus Steinhöfer im Aufgebot gestanden. Sie alle werden morgen Nachmittag nicht dabeisein. Bei Bajramovic steht inzwischen fest, dass er am Dienstag an der Ferse operiert wird. Und da keine weiteren Spieler in der Winterpause hinzugekommen sind, kann der Eintracht-Trainer das Aufgebot mit Fug und Recht als „ausgedünnt“ beschreiben.

Doch Michael Skibbe wäre nicht Michael Skibbe, wenn ihn dies zu besonderem Pessimismus verleiten würde. Er verfüge immer noch über eine „gute Mannschaft“, sagt er, „die natürlich in der Lage ist, Werder zu schlagen.“

„Große Geschlossenheit" gegen geballte Offensivkraft

Dass die Bremer Offensive durch den wahrscheinlichen Ausfall von Claudio Pizarro entscheidend geschwächt ist, glaubt der Frankfurter Trainer nicht. Mit Marko Marin, Hugo Almeida, Markus Rosenberg und den Mittelfeldspielern Mesut Özil und Aaron Hunt könne sein Bremer Kollege Thomas Schaaf noch auf genügend starke Offensivspieler zurückgreifen. Gegen diese geballte Macht helfe nur „große Geschlossenheit“. Zudem hat der Frankfurter Trainer noch ein besonderes taktisches Anliegen. „Wir müssen Standardsituationen weitgehend vermeiden“, fordert er.

An Unterstützung wird es der Eintracht trotz des verschärften Winterwetters nicht mangeln. Knapp 45 000 Karten sind verkauft, davon 3000 nach Bremen. Die restlichen Tickets werden an den Tageskassen angeboten. Trotz der winterlichen Verhältnisse ist die Partie in der Arena im Stadtwald nicht gefährdet. Der Rasen ist grün, der Boden weich.

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