Polizei fürchtet Eintracht-Ultras

Frankfurt/Kaiserslautern ‐ Die Polizei befürchtet beim Bundesliga-Derby 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Frankfurt den Ausnahmezustand. Hunderte gewaltbereiter Anhänger beider Clubs werden am Sonntag zum emotionsgeladenen Duell erwartet.

Heute, 17 Uhr, bestreitet die Eintracht ein Freundschaftsspiel gegen Kreisligist TG Hanau (Herbert-Dröse-Stadion).

Die Polizei will die Frankfurter Fans bereits am Bahnhof und an den Bushalteplätzen abholen und geschlossen ins Stadion führen. Die Landespolizei setzt mit 500 Beamten mehr als doppelt so viele Einsatzkräfte ein wie üblich. Die Bundespolizei steuert weitere 350 Beamte unter anderem als Zugbegleiter bei.

Machen Sie sich selbst ein Bild von der Aktion der Ultras.

Unter dem Motto „Pfalzüberfall 2010 - Schlachtfest in Kaiserslautern“ schwören die Eintracht-Ultras die Frankfurter Fans auf das Derby ein. Zahlreiche Medien interpretierten den Text auf der Ultras-Homepage und ein Video dazu auf dem Internetportal Youtube als Gewalt-Aufruf und als Ankündigung von Randalen.

Verstärkungen bei der Polizei - aber nicht für die Eintracht. Michael Skibbe wird in der Winterpause keine neuen Spieler verpflichten. „Wir haben nicht vor, nachzulegen“, sagt der Trainer, „wir haben einen ausgeglichenen und guten Kader und vertrauen unseren Spielern.“

apn

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