Neue Gerüchte

Reutershahn nach München - Hasenhüttl zur Eintracht?

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Nimmt Niko Kovac (rechts) auch Assistent Armin Reutershahn (links) mit nach München?

Frankfurt - Am Samstag sind sie alle in München. Aber wen nimmt Niko Kovac dauerhaft mit zu den Bayern? Von Peppi Schmitt

Seinen Bruder Robert Kovac auf jeden Fall. Das ist vertraglich geregelt, beide Frankfurter Trainer hatten in ihren Verträgen Ausstiegsklauseln für die Bayern. Nun aber deutet vieles darauf hin, dass auch der zweite Kovac-Assistent, Armin Reutershahn (58), mitgehen wird. Dies meldet zumindest die FAZ. Reutershahn, dessen Vertrag noch bis 2019 läuft, soll bei den Bayern Peter Herrmann ersetzen, der noch an der Seite von Jupp Heynckes steht, aber angeblich aus familiären Gründen zurück in seine rheinische Heimat will. Die Eintracht würde also ihr komplettes Trainerteam verlieren, Ausnahme Torwarttrainer Moppes Petz, und wäre darüber in letzter Konsequenz dann gar nicht so unglücklich. Denn der Nachfolger von Kovac wird Co-Trainer seines Vertrauens mitbringen wollen. Und wenn schon ein Neuanfang, dann auch ein kompletter. Die Eintracht würde Reutershahn deshalb wohl ziemlich sicher keine Steine in den Weg legen.

Anders wäre dies, wenn sich Gerüchte bestätigen, dass auch Kaderplaner Ben Manga (44) gehen könnte. Manga ist der absolute Vertraute von Sportvorstand Fredi Bobic, wurde von diesem als eine seiner ersten Amtshandlungen vor zwei Jahren vom VfB Stuttgart losgeeist. Nun sollen der VfL Wolfsburg, aber auch Espanyol Barcelona und Sporting Lissabon interessiert sein. Bei den eher mittelmäßig platzierten Spaniern und dem portugiesischen Spitzenklub könnte Manga angeblich sportlicher Leiter werden. Sein Vertrag läuft noch bis 2019 und von einer Ausstiegsklausel ist, Stand jetzt, nichts bekannt.

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Die Öffentlichkeit interessiert allerdings mehr als die bevorstehenden Abgänge, wer kommen wird nach Frankfurt. Um den Nachfolger von Niko Kovac gibt es weiter nur Spekulationen. Das neueste Gerücht: Angeblich soll sich Sportchef Bobic mit Ralph Hasenhüttl getroffen haben, der zwar bei RB Leipzig noch unter Vertrag steht, aber wohl nicht mehr das ganz große Einvernehmen mit Leipzigs Sportchef Ralf Rangnick haben soll. Ob der Kroate Slaven Bilic nun noch ein Kandidat ist oder nicht mehr, da widersprechen sich die Meldungen. Bei der Eintracht selbst gibt man sich entspannt, schweigt zu allen öffentlichen Diskussionen und will sich nicht treiben lassen.

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