Vertragsverlängerung bis 2016 in Aussicht

Rode wünscht sich eine Ausstiegsklausel

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Sebastian Rode

Frankfurt (sp) - Armin Veh macht erst mal ein paar Tage Urlaub. Der Trainer der Frankfurter Eintracht will den Akku aufladen nach dem ersten Teil der Saison, den seine Mannschaft so erfolgreich hinter sich gebracht hat.

Veh kann in seiner schwäbischen Heimat ganz entspannt spazieren gehen und das Tagesgeschäft seinen Assistenten überlassen. Die sportliche Ausbeute stimmt mit 16 Punkten nach sieben Spieltagen und Platz zwei ebenso wie die positive Wahrnehmung regional wie überregional. Und die Perspektive der Mannschaft sowieso. Alle Spieler, die zuletzt ihren Teil zum Höhenflug beigetragen haben, stehen langfristig unter Vertrag, zumindest noch bis 2014, viele sogar noch bis 2015. „Jung, Meier und Rode haben Vertrag bis 2014, alle anderen bis 2015“, sagt Sportdirektor Bruno Hübner. Die Eintracht ist also gut aufgestellt, wenn es ihr denn gelingt, die herausragenden Spieler auch tatsächlich zu halten.

Ein Vertragsgerüst schriftlich aufgesetzt

Im Fall von Rode, der wegen einer Mandelentzündung die Berufung zu den U21-EM-Qualifikationsspielen abgesagt hat, ist sogar schon ein Vertragsgerüst schriftlich aufgesetzt worden. In vielen Bereichen herrscht Einigkeit, vor allem bei der zukünftigen Bezahlung. Rode würde mit einer Unterschrift sein Gehalt vervielfachen. Es gibt aber auch noch Differenzen, vor allem über eine Ausstiegsklausel, die Rodes Berater wünscht. Über Zeitpunkt und Höhe wird verhandelt.

Testspiel beim Verbandsligisten TuS Dietkirchen

 Gestern Abend gewann die Eintracht ein Testspiel beim Verbandsligisten TuS Dietkirchen 3:2 (3:2). Die Tore für die von Assistenz-Trainer Reiner Geyer betreute Eintracht erzielten vor 2000 Zuschauern Erwin Hoffer (20.) und Rob Friend (33./39.). Das Spiel, dessen Erlös der Stiftung Leberecht und somit behinderten Kindern zugutekommt, fand mit einem Jahr Verspätung zum 100. Vereinsjubiläum der TuS statt.

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