Saisonende für Vasoski und Bajramovic

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Meinungsverschiedenheit beim Frühsport? Juvhel Tsoumou (links) und Chris gestern in der Türkei.

Belek/Türkei ‐ Das Aufgebot der Frankfurter Eintracht ist geschrumpft. Aber nicht so wie es sich die Verantwortlichen gewünscht hätten. Von Peppi Schmitt

Neben Ioannis Amanatidis, der wegen einer Knieoperation bis zum Saisonende ausfallen wird, und Martin Fenin, dessen Comeback nach mehreren Leistenoperationen offen ist, werden nun zwei weitere Profis in dieser Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Innenverteidiger Aleksandar Vasoski wurde in Augsburg ein Knorpel im Knie geglättet, erst in der nächsten Saison kann er bei gutem Heilungsverlauf zurückkehren. Und Mittelfeldspieler Zlatan Bajramovic wird aller Voraussicht nach am 19. Januar an Ferse und Achillessehne operiert. „Wenn nicht noch ein kleines Wunder geschieht, wird es so kommen“, sagt Trainer Michael Skibbe. Die minimale Hoffnung auf ein „Wunder“ verbindet Bajramovic mit dem Besuch beim Münchner Arzt Dr.Hans-Wilhelm Müller-Wohlfarth.

Priorität liegt im Sturm

Da zu Saisonbeginn mit Habib Bellaid ein Innenverteidiger nach Straßburg und vor ein paar Tagen mit Markus Steinhöfer ein Mittelfeldspieler nach Kaiserslautern ausgeliehen worden sind, könnte es nun auch auf Positionen eng werden, die eigentlich üppig besetzt waren. „Viel sollte jetzt auch in Abwehr und Mittelfeld nicht mehr passieren“, gibt Skibbe zu, neue Spieler aber will er (noch) nicht fordern. „Die Priorität liegt weiter im Sturm“, sagt er. Um wenigstens im Trainingslager etwas mehr Auswahl zu haben, soll Marco Russ wenn irgend möglich heute nachkommen. Der Innenverteidiger war wegen einer Darmgrippe zunächst zu Hause geblieben.

Täglicher morgendlicher Lauf

In einer Mannschaftsbesprechung hat der Frankfurter Trainer gestern Vormittag noch einmal das blamable Auftreten beim Hallenturnier thematisiert, als die Eintracht in der Ballsporthalle nach Niederlagen gegen Bielefeld und den OFC in der Vorrunde ausschied. Jede Mannschaft habe in der Vorbereitung auf Vor- oder Rückrunde mal eine Schwächephase, weiß Skibbe aus Erfahrung, „aber vor 5000 Zuschauern, darunter 2000 eigenen Fans, muss man einfach Vollgas geben“, schimpfte er. Die Spieler hatten dies nicht getan und müssen dafür nun im Trainingslager ein wenig büßen. Eigentlich sollte der morgendliche Lauf vor dem Frühstück nur alle zwei Tage stattfinden, jetzt wird er täglich durchgeführt. „Das wird den Spielern sicher auch nicht schaden“, sagt Skibbe zum Frühsport.

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