SGE will sich oben festbeißen

Mit Selbstvertrauen gegen Schalke: Rebic stürmt für Eintracht Frankfurt

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Ante Rebic spielt von Beginn an.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt will sich nach dem Weiterkommen in der Europa League in der Bundesliga festbeißen. Gegen Schalke soll dabei am Sonntag Ante Rebic helfen. Er wird von Beginn an auflaufen.

Spieler und Trainer der Frankfurter Eintracht haben kaum Zeit, um den Triumph in der Europa-League zu genießen. Gleich nach dem vierstündigen Rückflug von Zypern, hat am Freitag in der Heimat die Vorbereitung auf das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen den FC Schalke 04 begonnen. Die Schalker haben nach ihrem Champions-League-Auftritt vom Dienstag (2:0 gegen Galatasaray Istanbul) zwei Tage länger Zeit zur Regeneration, was die Frankfurter aber nicht wirklich beunruhigt.

„Natürlich ist das erst einmal ein Vorteil“, sagt Trainer Adi Hütter, „aber wir sind physisch in einer sehr guten Verfassung und mit Selbstvertrauen regeneriert man viel schneller.“ Und Selbstvertrauen haben die Hessen in den letzten Wochen reichlich getankt. Acht Pflichtspiele, sieben Siege, ein Unentschieden, das ist die eindrucksvolle Bilanz. Die soll nun gegen die Schalker vor mehr als 50 000 Zuschauern in der Arena ausgebaut werden. „Wir wollen uns oben festbeißen“, formuliert der Frankfurter Trainer angriffslustig, „20 Punkte nach elf Spieltagen wären schon super.“

Hütter hat gegen die „Königsblauen“ wieder mehr personelle Alternativen. Beim Spiel gegen Limassol gab es keine Verletzungen zu beklagen, alle Zypern-Fahrer stehen zur Verfügung. Dazu noch Allan Souza und Marco Fabián, die mit den Rekonvaleszenten zu Hause trainiert haben. In absehbarer Zeit rechnet Hütter auch wieder mit Carlos Salcedo und Chico Geraldes, die nach und nach ins Mannschaftstraining einsteigen. Die Aufstellung gegen Schalke wird sich auf einigen Positionen verändern. „Ante Rebic wird spielen“, ist das einzige, was der Eintracht-Coach schon verraten hat. Klar ist aber, dass auch Filip Kostic und Johnny de Guzman, die in Zypern verschnaufen durften, ins Team zurückkehren werden.

Bilder zum Auswärtssieg der Eintracht gegen Limassol

Vorm Gegner hat Hütter eine hohe Meinung. Schalke sei einen ähnlichen Weg wie die Eintracht gegangen. „Sie sind schlecht gestartet und haben sich selbst aus dem Sumpf gezogen“, sagt er, „sie sind sehr variabel und spielen schnell nach vorne.“ Seiner Mannschaft rät er, sich „ins Spiel hinein zu kämpfen“. Würde dies mit der Unterstützung der eigenen Fans gelingen, „dann sind wir in der Lage auch Schalke zu schlagen.“ (ps)

Voraussichtliche Aufstellung von Eintracht

Frankfurt: Trapp – Abraham, Hasebe, Ndicka – Da Costa, De Guzman, Fernandes, Kostic – Gacinovic – Haller, Rebic- Bank: Rönnow, Russ, Willems, Stendera, Müller, Souza, Jovic

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