Hasebe und Inui tun der Eintracht gut

Japaner bereit für Freiburg

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Thomas Schaaf plant gegen den SC Freiburg mit Makoto Hasebe (Mitte) und Takashi Inui in der Startelf.

Frankfurt - Die beiden japanischen Nationalspieler Makoto Hasebe und Takashi Inui präsentierten sich nach ihrer Rückkehr vom Asien-Cup beim Training der Frankfurter Eintracht voller Spielfreude und topfit. Von Peppi Schmitt

Neun Stunden Flug von Australien nach Japan, nochmal zwölf Stunden Flug von Japan nach Frankfurt, ein krasser Temperaturunterschied von 34 Grad plus in „down under“ zum Frost in Deutschland, zuvor vier Spiele in zwölf Tagen und eine sportliche Enttäuschung - trotzdem zeigen sich Makoto Hasebe und Takashi Inui gut gelaunt. „Wir sind bereit für Freiburg“, sagte Hasebe.

Trainer Thomas Schaaf ließ die beiden Rückkehrer gleich in der vermeintlichen Stammelf mitspielen und wird dies auch beim Rückrundenauftakt am Samstag beim SC Freiburg tun. „Ich bin froh, dass die Bundesliga gleich wieder losgeht“, sagte Hasebe. „da hat man nicht mehr so viele Zeit über unser Ausscheiden nachzudenken.“ Hasebe und Inui gehen mit viel Optimismus in die Rückrunde. „Unser Ziel ist natürlich die Europa-League“, sagt er. Und Inui fügte lachend hinzu: „Oder die Champions-League…“

Den Mannschaftskollegen, die nach den eher bescheidenen Leistungen in den Vorbereitungsspielen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen, kann diese positive Art der beiden Rückkehrer nur gut tun. Trainer Schaaf freilich will weder die gute Trainingsarbeit noch die schlechten Spiele überbewerten. Nach seinen Gefühlen vor dem Start im Breisgau gefragt, antwortete er: „Auf Gefühle kommt es nicht an, am Samstag um 17.15 Uhr weiß ich mehr.“ Schaaf ist gespannt, welches Gesicht seiner Mannschaft er sehen wird. Die 3:4-Niederlage gegen Servette Genf, vor allem die schwache Leistung und die Sorglosigkeit in der Defensivarbeit, haben ihm zugesetzt. Die Spieler sollen den Trainer seit seinem Amtsantritt im letzten Juli noch nie so sauer gesehen haben wie diesmal.

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„Er war zu Recht enttäuscht, dass wir nicht umgesetzt haben, was wir eine Woche lang trainiert hatten“, sagte Abwehrspieler Marco Russ. Angeblich soll es am Montag statt eines freien Tages sogar eine Art von Straftraining gegeben haben. Die Spieler haben den Warnruf gehört. „Wir müssen uns verbessern, das ist klar“, sagt Russ.

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