Skibbe hält nicht viel von Hertha

Frankfurt (sp) ‐ Eine hohe Meinung vom nächsten Gegner Hertha BSC Berlin hat Eintracht Frankfurts Trainer Michael Skibbe nicht.

Den Trainer Friedhelm Funkel, seinen Vorgänger in Frankfurt, achtet er als „erfahrenen Kollegen, das Spiel werde schwierig, „weil es für Hertha die letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt ist.“ Aber sonst? Vom letzten Auftritt der Berliner beim 0:1 gegen Stuttgart, den er selbst vor Ort beobachtete, war Skibbe enttäuscht. „Schleppend und träge“ habe die Hertha gespielt. Und der öffentlichkeitswirksame Vorstoß der Berliner gegen Schiedsrichterleistungen ist auch nicht gut angekommen. „Damit wollen sie doch nur ablenken, dass sie Letzter sind“, sagt Skibbe. Die Hertha stehe ganz bestimmt nicht am Ende der Tabelle wegen der Leistungen der Unparteiischen. „Das ist zu kurz gedacht“, sagt Skibbe. Dass die Eintracht nun im Nachteil sei, weil der Schiedsrichter am Sonntag (17.30) unter enormen Druck steht, glaubt Skibbe aber auch nicht: „Der Schiedsrichter wird trotzdem pfeifen, was er sieht und nichts anderes.“

Mit Berlin will sich Skibbe nicht weiter beschäftigen. Ihm liegt am Herzen, dass seine Mannschaft nach dem Rückschlag von Mönchengladbach in die Erfolgsspur zurückkehrt. „Ich erwarte, dass wir viel besser spielen“, sagt er. Wer für die Leistungssteigerung sorgen soll, ist noch offen. Denn beim Training gestern hatte Skibbe nur 16 Spieler zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten sind Caio, Chris, Köhler, Altintop und Clark angeschlagen. Und Selim Teber zog sich eine Muskelzerrung über dem rechten Knie zu.

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