Skibbe wagt Experimente

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Eintracht-Trainer Michael Skibbe will sich ein Bild machen und setzt andere Spieler ein.

Frankfurt (sp) ‐ Es ist Zeit für Experimente bei der Frankfurter Eintracht! Trainer Michael Skibbe will die letzten drei Spiele der Saison nutzen, um Spieler aufzustellen, die zuletzt wenig oder gar nicht gespielt haben, um sich von diesen mit Blick auf die kommende Spielzeit ein Bild zu machen.

Im Fokus steht dabei vor allem Ricardo Clark. Der Amerikaner, der im Januar aus Houston geholt wurde, seitdem aber kein einziges Spiel absolviert hat, soll seine Chance bekommen. „Ricardo wird in Mainz oder gegen Hoffenheim von Beginn an spielen“, verspricht der Eintracht-Trainer. Einiges spricht dafür, dass der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler sein Debüt im Rhein-Main-Derby am Samstag beim FSV Mainz 05 feiern wird, fallen doch mit Caio (Muskelfaserriss) und Selim Teber (Muskelzerrung) zwei Konkurrenten im Mittelfeld aus.

Für Ricardo Clark sind die kommenden drei Wochen gleich in doppelten Sinne entscheidend. Zum einen kann er sich nur mit guten Leistungen bei der Eintracht für eine Verlängerung des Vertrages über diese Saison hinaus empfehlen, zum anderen braucht er dringend Spielpraxis, um im amerikanischen Aufgebot für die Weltmeisterschaft zu bleiben.

Comeback von Ioannis Amanatidis

Ein Versprechen hat Skibbe auch Martin Fenin gegeben. Der Stürmer, der nach Leistenoperationen im letzten Sommer und im Spätherbst lange verletzt war, zuletzt als Einwechselspieler überzeugen konnte, soll eine Chance von Beginn an bekommen. „Martin hat sich verdient, mal von Anfang an zu spielen“, sagt Skibbe.

Überraschend kündigte Skibbe auch noch das Comeback von Ioannis Amanatidis an. Gegen Hoffenheim (1. Mai) und in Wolfsburg soll der ehemalige Kapitän, der wegen einer Knieoperation seit fünf Monaten nicht gespielt hat, wieder im Aufgebot stehen.

Eintracht Frankfurt hat die Lizenz für die kommende Saison ohne Auflagen und Bedingungen erhalten und plant wie in der laufenden Serie mit einem Umsatz von 64 Millionen Euro. Der Lizenzspieler-Etat würde sich von 25 auf 26 Millionen erhöhen.

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